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Seloger: Giftpille gegen Springer-Verlag

(sar) Die französische Internetfirma Seloger bringt sich mit einer Giftpille gegen einen Übernahmeversuch durch den Axel-Springer-Verlag in Stellung. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 20. Januar will der Verwaltungsrat von Seloger eine Stimmrechtsbeschränkung auf 15 Prozent beschließen lassen.

Gelingt der Vorstoß, könnte Springer nur über 15 Prozent der Stimmrechte in der Hauptversammlung verfügen – auch dann, wenn der Verlag nach dem Übernahmeangebot die Mehrheit der Aktien besitzen sollte. Springer ist aktuell im Besitz eines Anteils von 12,4 Prozent. Der Verlag bietet 566 Millionen Euro für das gesamte Kapital. Wegen eines von Seloger angestrengten Gerichtsverfahrens ruht die Springer-Offerte zurzeit. Seloger hatte zuletzt angekündigt, sich im großen Stil zu verschulden, um selbst ins Ausland zu expandieren.

 

Quellen: FTD, FINANCE

 

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