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Staatshilfe soll Bieterkreis für Westimmo erweitern

(sor) Die Westdeutsche Immobilienbank (Westimmo) hat milliardenschwere Staatshilfen beim Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) beantragt. Wie mit den Vorgängen betraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters berichteten, will die WestLB mit den Liquiditätsgarantien die Refinanzierung ihrer Immobilientochter nach einem Verkauf sicherstellen und so die Anzahl der möglichen Bieter erhöhen. Dies gilt besonders im Hinblick auf Finanzinvestoren, die neben der Aareal Bank (Hierzu: Presse: Aareal macht Angebot für Westimmo) ebenfalls Gebote abgegeben haben.

 

Der Antrag sei erst vor kurzem beim SoFFin eingegangen, hieß es weiter. Damit ist die Westimmo die erste größere Bank die innerhalb der letzten Monate bei dem Fonds Hilfen angefragt hat. Sowohl die Immobilienbank selbst als auch die Konzernmutter wollten sich nicht zu den Einzelheiten äußern.

 

Die EU-Kommission hatte der WestLB im Zuge ihrer eigenen Rettung im vergangenen Jahr die Auflage gemacht, ihre Mainzer Tochter zu verkaufen (Hierzu: Kommission genehmigt Staatshilfe für West LB und verordnet Radikalkur). Bis Ende April will die Landesbank zudem Risikopapiere von insgesamt 85 Milliarden Euro mit Hilfe milliardenschwerer Garantien des SoFFin in Deutschlands erste Bad Bank auslagern.

Mehr hierzu unter: WestLB ist gerettet – Gründung erster Bad Bank und WestLB-Bad-Bank bekommt zwei Vorstände

 

Quellen: Reuters, FINANCE

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