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Sultanat Oman steigt bei Reederei Hapag-Lloyd ein

(sap) Das Sultanat Oman ist nach eigenen Angaben neuer Großaktionär der deutschen Containerreederei Hapag-Lloyd. Das Staatsunternehmen Onyx Investments habe 15 Prozent der Anteile übernommen, sagte ein Sprecher des staatlichen Investmentfonds, dem Onyx gehört der Nachrichtenagentur Reuters. Zum Kaufpreis wollte er sich nicht äußern. Zudem soll Finanzkreisen zufolge Hapags Großaktionär Tui auch mit der chinesische Fluggesellschaft HNA über einen möglichen Einstieg bei der Reederei verhandelt. Der Touristikkonzern Tui wollte sich der Agentur zufolge nicht dazu äußern. Auch der zweite Großaktionär, das Hamburger Konsortium Albert Ballin, war zunächst für keine Stellungnahme zu erreichen. Wie die Frankfurter Allgemeinen Zeitung in ihrer Dienstagausgabe berichtet, könnte die chinesische Fluggesellschaft mit 10 oder gar 15 Prozent einsteigen.

Ein Verkauf größerer Anteilspakete an der Reederei könnte den geplanten Börsengang infrage stellen. Die Vorbereitungen für den IPO liefen aber weiter, schreibt Reuters unter Berufung auf zwei mit den Verhandlungen vertraute Personen zu Reuters. Die Eigner von Hapag-Lloyd hatten eine Entscheidung über den Börsengang zuletzt verschoben. Mehr hierzu unter: Presse: Hapag-Lloyd verschiebt Börsengang

 

Quellen: Reuters, FINANCE

 

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