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Übernahmespekulationen über Schefenacker

(mad) Schefenacker könnte bald von seinen Hedgefonds-Gläubigern geschluckt werden. Das berichtet Thomson Financial und beruft sich dabei auf einen anonymen Analysten. Dieser geht davon aus, dass die Covenants des schwäbischen Rückspiegel- und Leuchtenherstellers in Gefahr sind, nachdem die Zahlen für das zweite Quartal 2006 unter Plan lagen. Hohe Rohstoffpreise und ein langsamer verlaufendes Restrukturierungsprogramm hatten zu dem schwachen Ergebnis geführt. Die Folge war ein Absturz des nachrangigen Bonds auf den Tiefststand von unter 50 Prozent des Nominalwerts. S&P stufte heute das Rating von B- auf CCC+ ab.

In seine missliche Lage kam das Familienunternehmen nach der schwierig verlaufenen Integration des Konkurrenten Britax im Jahr 2000. Daraufhin musste das Unternehmen in den letzten Jahren mehrfach umschulden. Würden nun Covenants gebrochen, könnte dem Unternehmen ein ähnliches Schicksal wie dem Akustikausrüster HP Pelzer blühen. Nach Brüchen der Kreditvereinbarungen musste der Eigentümer Helmut Pelzer den Verkauf einleiten (ausführlicher Bericht in FINANCE 09/2006).

 

Weitere Berichterstattung zu Schefenacker in FINANCE:

FINANCE 10/2005: Übernahme durch die Hintertür

 

Quelle: Thomson Financial, FINANCE

 

 

 

 

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