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Unternehmen halten sich am M&A-Markt zurück

(sar) Trotz gesunkener Aktienkurse halten sich Unternehmen in Europa bei Deals noch zurück. Lediglich jedes sechste Unternehmen plant für 2012 eine größere Übernahme (Umsatz des Targets über 500 Millionen Euro). Das ergab eine Umfrage der UBS und der Boston Consulting Group unter 148 Führungskräften europäischer Unternehmen. 46 Prozent der Befragten gaben an, dass sie definitiv keine große Übernahme ausführen werden, oder dass eine solche sehr unwahrscheinlich ist. Im Vorjahr gaben dies 41 Prozent der Befragten an. Als Haupthindernis auf dem M&A-Markt gaben sie das Fehlen passender Targets an.

 

Auch die Bewertungen des Zielunternehmens werden noch als Hemmnis wahrgenommen. Dagegen nehmen Investitionen in Schwellenländer eine wichtigere Rolle ein: Neben Konsolidierung auf dem Heimatmarkt ist die Expansion in Wachstumsmärkte einer der Hauptdealtreiber für die Befragten. Die Anzahl der Führungskräfte, für die eine Expansion in Emerging Markets Priorität hat, stieg von 16 auf 28 Prozent.

 

Quelle: The Boston Consulting Group, UBS, FINANCE

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