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US-Finanzinvestor will für Teile der ProSiebenSat.1-Tochter SBS bieten

Der Verkauf der Senderkette SBS von ProSiebenSat.1 läuft einem Pressebericht zufolge an. Das Private-Equity-Unternehmen Hellman & Friedman und der ehemalige Fernsehmanager Patrick Tillieux wollten gemeinsam ein Gebot für die Aktivitäten der Münchener in den Benelux-Ländern und in Nordeuropa abgeben, schreibt die Financial Times unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Das Geschäft mit einem Volumen von vermutlich mehr als zwei Milliarden Euro befinde sich aber noch in der Frühphase, zitiert das Blatt aus dem Umfeld der Sendergruppe.

 

Es gebe insgesamt 18 Interessenten, heisst es in dem Bericht. Hellman & Friedman trete gegen mehrere Bieter aus der Fernsehbranche an. Tillieux war früher Chef von SBS und später auch Vorstandsmitglied bei ProSiebenSat.1. Vergangene Woche bestätigte John de Mol, er wolle die niederländischen und belgischen Sender von ProSiebenSat.1 übernehmen. Weitere Bieter seien unter anderem der finnische Medienkonzern Sanoma und das belgische Medienunternehmen De Persgroep. Zudem sei der schwedische Senderbetreiber Modern Times Group an den skandinavischen Sendern interessiert. ProSiebenSat.1 hatte SBS im Jahr 2007 für 3,3 Milliarden Euro übernommen.

 

Quelle: AWP International

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