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Verkauf der Eurohypo steht vorerst nicht auf der Agenda

Der Verkauf der Commerzbank-Tochter Eurohypo steht vorerst nicht auf der Agenda. Dafür seien die Voraussetzungen noch nicht gegeben: Gewinne erwartet die Hypothekenbank erst im Jahr 2011. Und auch das Marktumfeld sei zu unruhig, um jetzt die Eurohypo zu platzieren, erklärte Vorstandssprecher Frank Pörschke. Nicht zuletzt müsse bei einem Verkauf der Preis stimmen, sagte er.

 

Die Mutter Commerzbank muss als Auflage der Europäischen Union für die erhaltene Staatshilfe ihre Tochter bis Ende 2014 abstoßen. Bevor Verkaufsgespräche stattfinden, soll die Tochter profitabel gemacht werden.

 

Bis dahin ist es aber noch ein steiniger Weg: Das erste Halbjahr hat die Commerzbank-Tochter mit Verlusten abgeschlossen. Und auch die Umstrukturierung des Staats- und Immobilienfinanzierers erfordert viel Energie. Ganz oben auf der Liste steht dabei die Senkung von Kosten und Risiken. Das Geschäft mit der Staatsfinanzierung wird dabei deutlich heruntergefahren: Bis Ende 2011 soll das Portfolio Staatsfinanzierung insbesondere durch die Nutzung von Fälligkeiten auf unter 100 Milliarden Euro schmelzen. Wie es danach weitergeht ist offen. Mit der Reduzierung sollen die Risiken gesenkt werden.

 

Quelle: Dow Jones

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