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Verwirrung um Suzlon-Anteile an Repower

(cow) Erst gestern hieß es, dass der Repower-Großaktionär Suzlon Energy seine Anteile an dem TecDAX–Unternehmen wieder verkaufen wolle. Heute melden Medien Gerüchte über eine potentielle Anteilsaufstockung der Inder an dem norddeutschen Windanlagenhersteller. Das indischen Wirtschaftsblatt Business Standard berichtet, dass Suzlon den 53-prozentigen Repower-Anteil, der gemeinsam vom französischen Atomkonzern Areva portugiesischen Stahl– und Metallbaugruppe Martifer gehalten wird, erwerben möchte. Dafür wollen die Inder 150 Euro je Aktie auf den Tisch legen, zitiert das Blatt Suzlon-Gründer und -Vorstandschef Tulsi R Tanti. Die Transaktion soll innerhalb der nächsten zwölf Monate geschlossen werden. Für die Übernahme habe sich Suzlon bereits einen syndizierten Kredit gesichert.

Am Dienstag hatte Tanti laut über den Verkauf der Repower-Beteiligung nachgedacht und das mit der günstigen Marktbewertung des Windkraftanlagenbauers begründet. Ein Ausstieg der Inder käme überraschend, denn bislang wollten die Inder in erster Linie mehr Einfluss auf das Repower-Management nehmen. Seit geraumer Zeit hegen Expertenkreise jedoch immer wieder Zweifel über die Liquidität von Suzlon Energy. Suzlon selbst ist der fünftgrößte Windkraftanlagenhersteller der Welt.

 

Quellen: Dow Jones, FINANCE

 

 

 

 

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