Newsletter

Abonnements

Volkswagen erwägt Gewinnabführungsvertrag bei MAN

 

Volkswagen greift bei dem LKW-Hersteller MAN zunehmend nach der vollen Kontrolle. Europas größter Automobilhersteller erwägt einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit MAN zu schließen. Damit hätte das DAX-Unternehmen Zugriff auf den Cashflow von MAN. „Wir halten uns alle Möglichkeiten offen“, sagte VW-Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch bei der Hauptversammlung. Dem Vertrag müssten drei Viertel der MAN-Aktionäre zustimmen. VW hält derzeit nach eigenen Angaben rund 74 Prozent der Stammaktien an dem Münchner Unternehmen und müsste seinen Anteil weiter aufstocken, um mit MAN einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zu schließen. Eine Pflichtmitteilung wird nach deutschem Recht fällig, sobald die Schwelle von 75 Prozent überschritten worden ist.

Volkswagen strebt eine Nutzfahrzeuge-Allianz seiner schwedischen Tochter Scania mit MAN an, um an die Marktführer Daimler und Volvo heranrücken zu können. Durch eine enge Zusammenarbeit der Hersteller könnten die Konzerne Skaleneffekte nutzen. Die einzelnen Marken sollen jedoch bestehen bleiben.

Themen
FINANCE Daily Newsletter
Das Wichtigste aus der FINANCE-Welt – täglich direkt in Ihr Postfach.
Jetzt abonnieren »
Jetzt abonnieren »
FINANCE Daily Newsletter