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Vossloh will zukaufen und Lokomotivsparte verkaufen

(cow) Es wird eng für die Lokomotivensparte im Vossloh-Konzern. Deutliche Worte über eine mangelnde Zugehörigkeit der Sparte zum Kerngeschäft fand Vossloh-Chef Gerhard Eschenröder gegenüber der Süddeutschen Zeitung (Mittwochausgabe): „Wir müssen uns fragen ob das eine oder andere, was wir heute machen, tatsächlich zu uns passt. Das gilt beispielsweise für den Bau von Lokomotiven“, zitiert das Blatt. „Eine Kurskorrektur sei wegen des seit vier Jahren sinkenden Umsatzes nötig“, hieß es weiter. Details wollte Eschenröder jedoch nicht nennen.

Derzeit ist die Boston Consulting Group mit der Ausarbeitung einer neuen Strategie für Vossloh beauftragt. Das künftige Wachstum soll durch Zukäufe weiter beschleunigt werden. Dafür stünden derzeit aus eigener Kraft 300 Millionen Euro zur Verfügung, eine Kapitalerhöhung sei zur Akquisitionsfinanzierung jedoch auch denkbar. Finanzinvestor Guy-Wyser-Pratte ist ebenfalls mit 3 Prozent bei Vossloh eingestiegen und habe dem Bericht zufolge jüngst in einem Treffen mit Eschenröder seine Hilfe bei der Unternehmensführung angeboten.

 

Quellen: SZ, FINANCE

 

 

 

 

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