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Widerstand gegen T-Mobile USA-Verkauf an AT&T

(akm) Der milliardenschwere Verkauf von T-Mobile USA, einer Tochter der Deutschen Telekom, an den amerikanischen Rivalen AT&T gerät zur Zitterpartie. In mehreren US-Staaten und in Washington regt sich Widerstand, weil von derzeit vier landesweiten Mobilfunkanbietern dann nur noch drei übrig blieben, meldet die Nachrichtenagentur dpa-AFX. Die Sorge sei, dass Preise steigen und der Service abnehmen könnte.

Die Deutsche Telekom hatte im März angekündet, ihre US-Mobilfunktochter für 39 Milliarden US-Dollar an AT&T zu verkaufen und sich im Gegenzug an dem US-Konzern zu beteiligen. Vor allem der kleinere Mobilfunk-Rivale Sprint Nextel läuft gegen das Geschäft Sturm, weil er fürchtet, zwischen AT&T und dem zweiten großen Telekomkonzern Verizon zerrieben zu werden. Die Deutsche Telekom will sich zurückziehen, weil T-Mobile USA derzeit als Nummer vier der US-Mobilfunker den Großen hoffnungslos unterlegen ist. In vielen Teilen des riesigen Landes gibt es mit T-Mobile gar keinen Empfang.

Sowohl die Telekom als auch AT&T haben sich auf einen langen Gang durch die Instanzen der US-Wettbewerbsbehörden eingestellt. Ihrer Schätzung nach wird es bis zum März 2012 Jahres dauern, bis die Genehmigung vorliegt.

 

Quellen: dpa-AFX, FINANCE

 

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