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Widerstand gegen T-Mobile-Verkauf nimmt in USA zu

(sap) In den USA wird der Widerstand gegen den geplanten Verkauf der Telekom-Mobilfunktochter T-Mobile an AT&T immer größer. Würde die Übernahme genehmigt, würden die Preise im Mobilfunk steigen und Tausende Arbeitsplätze wegfallen, schrieb Senator Al Franken in einem Brief an das Justizministerium und die Regulierungsbehörde FCC, die die Transaktion prüfen. Auch Zugeständnisse der beiden Handynetz-Betreiber – etwa der Verkauf von Teilnetzen an Rivalen – könnten diese negativen Folgen nicht ausgleichen. Deshalb müssten die Behörden den Verkauf untersagen.

 

Der Demokrat Franken ist mit seiner Kritik nicht allein. Vor einer Woche hatte sich bereits sein Senatskollege Herb Kohl kritisch geäußert. US-Verbraucherschützer und kleinere Mobilfunkfirmen wie Sprint Nextel kritisierten bereits unmittelbar nach Bekanntgabe der Fusionspläne, AT&T werde durch die Übernahme zu mächtig.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

 

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