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Wird Air Berlin doch an einen Finanzinvestor verkauft?

(mih) Bei Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft Air Berlin werden die Weichen für einen Eigentümerwechsel offenbar schneller gestellt als bislang gedacht. „Wir machen uns fit für einen Börsengang. Es ist aber auch möglich, dass ein privater Finanzinvestor zum Zuge kommt“, sagte ein Firmensprecher dem „Spiegel“. Der Sprecher kann sich vorstellen, dass „die Entscheidung im Laufe des Frühjahrs fällt“. Damit setzt auch Air Berlin auf das „Dual-Track-Verfahren“, das insbesondere in den vergangenen beiden Jahren stark in Mode gekommen ist. Um den Erlös zu maximieren, verfolgen Unternehmen dabei zwei Verkaufsstrategien parallel: einen Börsengang und den Verkauf an einen Investor. Die endgültige Entscheidung fällt dabei häufig erst wenige Tage vor der geplanten Erstnotiz.

Gesellschaftsrechtlich hat Air Berlin seine Hausaufgaben bereits gemacht. Zum 1. Januar 2006 hat sich die Billigfluglinie von einer GmbH & Co. KG in eine Aktiengesellschaft nach britischem Recht (plc) umgewandelt. Als Berater für den Börsengang sollen Morgan Stanley und die Commerzbank verpflichtet worden sein. Mit dem Verkaufserlös will Air Berlin näher zu den Marktführern EasyJet und Ryanair aufschließen. Ein Komplettausstieg der Alteigentümer um Vorstandschef Joachim Hunold und Firmengründer Kim Lundgren sei jedoch unwahrscheinlich.

 

Quellen: Spiegel, FTD, FINANCE

 

 

 

 

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