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Wirecard kauft bei Prepaidkarten zu

(sar) Der Zahlungsdienstleister Wirecard aus Aschheim bei München hat das Prepaidkarten-Geschäft der britischen Newcastle Building Society übernommen. Der vereinbarte Barkaufpreis liegt bei 7,5 Millionen britischen Pfund (rund 8,9 Millionen Euro). Je nach Erfolg des Geschäfts werden Earn-out-Zahlungen von bis zu 1,5 Millionen Pfund (1,8 Millionen Euro) für 2012 und bis zu 1 Million Pfund (1,2 Millionen Euro) für 2013 fällig.

Die Übernahme des Prepaidkartengeschäfts erfolgt durch das kürzlich gegründete britische Tochterunternehmen Wirecard Card Solutions. Der Vorstand erwartet für Jahr 2012 einen Beitrag des erworbenen Geschäfts zum EBITDA des Konzerns von mindestens 1,5 Millionen Pfund (rund 1,8 Millionen Euro). In einer ersten Phase übernimmt Wirecard Card Solutions als Outsourcing-Dienstleister wesentliche Funktionen des Prepaidkarten-Geschäfts der Newcastle Building Society. Sobald die Wirecard-Tochter von der Financial Services Authority die Erlaubnis als E-Geld-Institut erhält, soll sie die volle Kontrolle über das Geschäft übernehmen. Die Newcastle Building Society hat etwa 1,5 Millionen Prepaidkarten in sechs Ländern ausgegeben. Wirecard hatte erst kürzlich für 34 Millionen Euro in Singapur zugekauft (mehr dazu: Zahlungsdienstleister Wirecard kauft in Asien zu).

 

Quellen: Wirecard, FINANCE

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