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Würth expandiert im Bankensektor

(cow) Der Schraubenhersteller Würth wandelt auf Bankerpfaden: Das Handelsunternehmen hat seine Beteiligung an der Bankhaus Bodensee AG (IBB) aufgestockt. Durch die Übernahme von Anteilen der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hält Würth nun 88,55 Prozent an der IBB. Bereits seit 1. Januar 2006 besitzt die Würth Finance Beteiligungs GmbH 86 Prozent der Bank Die Vorarlberger Landes- und Hypotheken-Bank AG aus Bregenz hält weitere 10 Prozent.

Die Internationale Bodensee-Bank hat eine Bilanzsumme von 414 Millionen Euro. Das Bankhaus verfügt über 80 Mitarbeiter und soll künftig auch eine Präsenz am Würth-Standort Künzelsau eröffnen.

Das Unternehmen Würth plant, einen unabhängigen Finanzdienstleistungsbereich für mittelständische Unternehmen aufzubauen. Den Kauf der IBB sieht Unternehmenschef Reinhold Würth (Bild) als wichtigen Baustein auf dem Weg dorthin. “Ich muss aber schon jetzt verraten, dass ich mir bei Jack Welsh, dem ehemaligen Chef von General Electric, einiges abgeguckt habe. Nicht zuletzt den Umstand, dass er mit seiner Finanzsparte eine Menge Geld verdient hat”, verrät Würth gegenüber FINANCE.

 

Mehr zu den Expansionsabsichten des Schraubenherstellers Würth im Finanzsektor lesen Sie in der aktuellen FINANCE-Ausgabe im Interview mit Reinhold Würth:

“Klein-GE in Künzelsau” – Seniorchef Würth über sein Vorbild General Electric und den Kauf einer Bank

 

Quellen: F.A.Z., FINANCE

 

 

 

 

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