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Zeitung: Lloyd Werft und Blohm+Voss kurz vor Verkauf

(ame) Die Bremerhavener Lloyd Werft steht offenbar kurz vor dem Verkauf. Es gebe schon sehr konkrete Gespräche mit einem deutschen strategischen Investor aus der Branche, sagte Werft-Chef Werner Lüken der FTD. „Es fehlt aber noch eine Zusage für den Zeitpunkt, an dem sie einsteigen können.“ Der italienische Investor Fincantieri, der 2006 21 Prozent der Anteile an der Werft übernommen hat und schrittweise die Mehrheit übernehmen sollte, habe sich angesichts der Schifffahrtskrise von diesen Plänen verabschiedet und wolle nun bei der Werft aussteigen. Das Management möchte sich ebenfalls von Anteilen trennen und künftig weniger als die Hälfte an der Lloyd Werft halten, erläuterte Lüken weiter. Über die Größenordnung des geplanten Anteilsverkaufs wollte er sich nicht äußern. Auch das Land Bremen wolle seine Anteile verkaufen. Eine Stellungnahme des Senats dazu war zunächst nicht zu bekommen.

 

Die Lloyd Werft hatte im vergangenen Jahr drei Großaufträge für Schiffsneubauten im Gesamtwert von 330 Millionen Euro verloren, konnte die Stornierungen aber durch die Hereinnahme von Reparaturaufträge so gut auffangen, dass das Unternehmen auch im vergangenen Jahr schwarze Zahlen schrieb.

 

Weiter heißt es in der Zeitung, die Verhandlungen über der Verkauf der Traditionswerft Blohm+Voss an den arabischen Schiffbauer Abu Dhabi Mar stehe kurz vor dem Abschluss. Der Aufsichtsrat der Thyssen-Krupp-Werften soll das Geschäft noch im Januar absegnen. Der Kaufpreis sei aber noch nicht abschließend verhandelt.

 

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Quellen: FTD, FINANCE

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