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Zeitung – Richemont verbündet sich für Rodenstock-Übernahme mit Finanzinvestor

(ame) Der Luxusgüterhersteller Richemont verbündet sich offensichtlich für die Übernahme von Rodenstock mit dem Finanzinvestor Trilantic Capital Partners. Einem Bericht der FTD zufolge, will Trilantic, an dem der Richemont-Chef Johann Rupert mit 49 Prozent beteiligt ist, für den Münchner Brillenhersteller bieten. Richemont soll Lizenzen beisteuern. Rodenstock gehört dem britischen Finanzinvestor Bridgepoint.

 

Richemont biete Rodenstock Lizenzvereinbarungen an, mit denen der Brillenhersteller für Richemont-Luxusmarken produzieren soll, heißt es weiter. Dies könne Rodenstocks Umsatz und Gewinn Insidern zufolge innerhalb von drei Jahren verdoppeln. Zuvor müssen sich aber Trilantic und Bridgepoint mit den Gläubigern des Brillenherstellers einigen, wie mit den 375 Millionen Euro Schulden verfahren werden soll. Ein Stillhalteabkommen, das noch bis April verlängert werden kann, verhindert bisher die Insolvenz des Unternehmens.

 

Wie die FTD weiter berichtet, haben die Banken das erste Übernahmeangebot von Trilantic und Richemont abgelehnt. Geplant war offenbar eine Eigenkapitalzufuhr von 75 Millionen Euro, wovon der größere Teil von Trilantic und 45 Prozent von Bridgepoint kommen sollten. Die Banken verlangten aber größere Sicherheiten für die verbleibenden Verbindlichkeiten von 200 Millionen Euro.

 

Quellen: FTD, Reuters, FINANCE

 

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