M&A-Deals: Oetker trennt sich von der Reederei Hamburg Süd. Noch in diesem Jahr soll der Verkauf an die dänische Reederei Moller-Maersk abgeschlossen werden.

Oetker Gruppe

17.03.17
Deals

M&A-Deals: Oetker, Pfeiffer Vacuum, Wacker

Oetker kommt beim Verkauf von Hamburg Süd voran, Busch bricht die Übernahme von Pfeiffer Vacuum ab und Wacker gibt seine Mehrheit an Siltronic ab. Diese und andere M&A-Deals finden Sie in unserem FINANCE-Wochenrückblick.

Oetker und Maersk kommen Abschluss näher

Der Verkauf der Reederei Hamburg Süd vom Nahrungsmittelkonzern Oetker an das dänische Reedereiunternehmen A.P. Moller-Maersk schreitet voran. Der Kaufvertrag wurde nun unterschrieben. Der Deal wird  noch in diesem Jahr abgeschlossen werden,  wie in einer Pressemitteilung verkündet wurde.

Der Kaufpreis ist nicht bekannt, doch Schätzungen zufolge muss Maersk fast fünf Milliarden US-Dollar zahlen, schreibt das „Handelsblatt“. Nun  müssen noch die Gremien und die Kartellbehörden zustimmen. Oetker hatte Ende vergangenen Jahres verkündet, seine Reederei verkaufen zu wollen. Der Grund war die anhaltenden Schifffahrtskrise. Hengeler Mueller hat Oetker bei der Transaktion beraten (Federführung: Maximilian Schiessl und Ulrich Blech) und Freshfields (Federführung: Marius Berenbrok) stand Maersk zur Seite.

Deutsche Investorenkonferenz 2017

Private Equity fließt immer mehr Geld zu. Die Folge: Die Konkurrenz um Zukaufsziele wird schärfer. Das treibt Kaufpreise und Leverage-Grade in die Höhe und macht es den Private-Equity-Häusern damit immer schwerer, den Wert ihrer Beteiligungen über die Haltedauer hinweg zu steigern. Wie die Branche damit umgeht, diskutieren namhafte Fondsmanager auf der Deutschen Investorenkonferenz am 13. November in Frankfurt. Hier geht es zu Programm und Anmeldung »

Ankündigung zur 14. Deutschen Investorenkonferenz

Douglas kauft spanischen Wettbewerber Bodybell

Die Parfümeriekette Douglas hat den spanischen Konkurrenten Bodybell aufgekauft. FINANCE hatte im November darüber berichtet, dass der Zukauf sich anbahnt. Auf Verkäuferseite steht bei dem Deal eine Gruppe von Finanzinvestoren um H.I.G. Capital. Bodybell war nach einem Schuldenschnitt von H.I.G. und weiteren Gläubigern übernommen worden. Bodybell führt rund 220 Geschäfte in Spanien. Wie viel Douglas für die Kette bezahlt hat, ist nicht bekannt.

Busch bricht Übernahme von Pfeiffer Vacuum ab

Nachdem der Pumpenhersteller Busch Ende Januar zunächst ein Übernahmeangebot für den Konkurrenten Pfeiffer Vacuum bekannt gegeben hatte, vollzieht die Busch-Gruppe nun eine Rolle rückwärts und bricht den Übernahmeversuch ab. Grund für den Abbruch war eine außerordentliche Hauptversammlung. In dieser wollte das Pfeiffer-Management den Aktionären die Gründe darlegen, warum sie einer Übernahme skeptisch gegenüberstehen. Busch hatte 96,20 Euro je Aktie geboten und zuletzt auch die 30-Prozent-Schwelle überschritten.

Allerdings hatte Busch es zur Voraussetzung gemacht, dass keine außerordentliche Hauptversammlung stattfindet. FINANCE-Informationen zufolge fürchtete Busch, dass der außerordentlichen Hauptversammlung eine Reihe von Abwehrmaßnahmen des Pfeiffer-Managements folgen könnte, was den Kauf zu aufwendig gemacht hätte. Die bereits erworbenen Wertpapiere gibt das Unternehmen den Pfeiffer-Aktionären wieder zurück. Danach wird Busch noch 29,98 Prozent an Pfeiffer Vacuum halten. Aus dem Umfeld des Unternehmens ist zu hören, dass die Beteiligung jetzt auf dem Prüfstand steht. 

Wacker gibt Mehrheit an Siltronic ab

Der Chemiekonzern Wacker hat seine Mehrheit an der Tochter Siltronic abgegeben, wie die Nachrichtenagentur „Reuters“ vermeldete. Insgesamt seien 6,3 Millionen Siltronic-Aktien zum Preis von 55,85 Euro bei institutionellen Investoren platziert worden, wodurch Wacker 532 Millionen Euro eingesammelt hat. Dabei wurde der Konzern von Freshfields beraten. Siltronic ist auf die Herstellung von Siliziumscheiben spezialisiert, die in der Halbleiterindustrie eingesetzt werden.  

Wacker hatte schon seit Längerem angekündigt, sich von einem Teil der Tochter trennen zu wollen. Einen kleinen Teil hatte das Unternehmen schon zuvor abgegeben. Nach dem Aktienverkauf ist Wacker immer noch mit knapp 30 Prozent bei der Tochter beteiligt. Seitdem Siltronic im Juni 2015 an die Börse gegangen ist, hat sich der Aktienpreis beinahe verdoppelt. Dies wird als einer der Gründe für den Verkauf gesehen.

3i investiert in Lampenwelt

Der Private-Equity-Investor 3i investiert 120 Millionen Euro in den Online-Händler Lampenwelt. Lampenwelt erhält außerdem ein Darlehen über 54 Millionen Euro, das allerdings nur eine kurzfristige Refinanzierung darstellt.

Der hessische Online-Händler für Lampen verkauft seine Produkte in 12 Ländern und verbuchte im vergangenem Jahr einen Umsatz von 61 Millionen Euro. Gegründet wurde Lampenwelt 2004 von den Brüdern Thomas (CEO)  und Andreas Rebmann (COO), die sich nun wieder mit einem Minderheitsanteil am Unternehmen beteiligen. Zuvor hatten die beiden ihre Anteile an den Gesellschafter Walter Neumüller sowie einen unbekannten Gesellschafter verkauft. Walter Neumüller wird im Gegensatz zum unbekannten Gesellschafter weiterhin am Geschehen mitwirken.

Bearing Point übernimmt Beraterunternehmen

Das Management- und Technologieberatungsunternehmen Bearing Point übernimmt das Beraterunternehmen LCP Consulting. Von der Transaktion verspricht sich Bearing Point Wachstum und eine stärkere Expertise im Einzelhandelsbereich, denn zu den Kunden von LCP gehören vor allem Einzelhändler und Produktionsunternehmen.

BearingPoint ist mit über 10.000 Mitarbeitern in über 75 Ländern vor allem in den Bereichen Consulting, Solutions und Ventures tätig. In den vergangenen drei Jahren hat die Beratung bereits mit einigen Transaktionen auf sich aufmerksam gemacht. So hat BearingPoint unter anderem einen Automotive-Experten in Italien, eine Digitalisierungsberatung in Finnland und einen Spezialisten für operatives Prozessmanagement in Großbritannien akquiriert. Der Trend, dass Unternehmensberater kleinere spezialisierte Häuser kaufen, zeigte sich zuletzt immer stärker. Im Februar kaufte Accenture beispielsweise die Internetagentur Sinner Schrader, im Januar übernahm Accenture den IT-Berater Solid-Servision

Fraport macht Millionendeal in Brasilien

Der Flughafenbetreiber Fraport hat sich für 30 beziehungsweise 25 Jahre den Zuschlag für den Betrieb der zwei brasilianischen Flughäfen in Fortaleza und in Porto Alegre gesichert. Für die Betriebskonzession zahlt Fraport umgerechnet rund 560 Millionen Euro sowie eine jährliche Umsatzabgabe von 5 Prozent. Der Deal soll in den ersten fünf Jahren 350 Millionen Euro zum Konzern-Ebitda beisteuern, wird in diesem Zeitraum gleichzeitig aber auch die Nettoschulden um 700 Millionen Euro erhöhen, weil sich Fraport zu Investitionen in die beiden Flughäfen verpflichtet hat.

Außerdem wurde bekannt, dass es bei der Übernahme von 14 griechischen Regionalflughäfen durch Fraport zu weiteren Verzögerungen kommt. Eigentlich sollte die Übernahme bis zum 15. März erfolgen. Die Flughafenkonzessionen hatte Fraport sich zusammen mit dem griechischen Konzern Copelouzos gesichert. Laut der Betreibergesellschaft Fraport-Greece sei für die Managementübernahme alles vorbereitet: Die Konzessionssumme von rund 1,2 Milliarden Euro stehe bereit, das Personal sei rekrutiert und ein neues Computersystem installiert.

Zuletzt waren jedoch immer wieder neue Probleme aufgetaucht, die zu Verzögerungen führten. Man rechne aber in den kommenden Wochen mit einem Abschluss, sagte ein Fraport-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Insgesamt will Fraport bis 2020 rund 330 Millionen Euro in Griechenland investieren.

Evonik baut Position in Kosmetikindustrie aus

Der Chemiekonzern Evonik übernimmt den Kosmetikspezialisten Dr. Straetmans. Der Hamburger Konzern mit über 60 Mitarbeitern ist vor allem auf den Bereich alternative Konservierungssysteme spezialisiert. Evonik plant Dr. Straetmans als Legaleinheit fortzuführen und den Standort Hamburg als weltweites Kompetenzzentrum für Konservierungslösungen aufzubauen.

Soweit die Kartellbehörden keine Vorbehalte anmelden, soll die Transaktion im ersten Halbjahr dieses Jahres abgeschlossen werden. Über die Kaufsumme ist nichts bekannt. Die Verkäufer wurden von der Beratungsgesellschaft Ebner Stolz beraten, während Evonik die Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing zur Seite stand.

M&A-Personalien

Freshfields Bruckhaus Deringer hat zum 1. Mai neue Partner ernannt. Robin Helmke ist seit 2008 bei der Sozietät, seine Beratungsschwerpunkte sind kapitalmarktrechtlichen Beratung, strukturierte Finanzierung und M&A. Lars Meyer berät Finanz- und strategische Investoren vorwiegend bei M&A-Transaktionen und Joint Ventures sowie in allen sonstigen gesellschaftsrechtlichen Fragen. Beide sind aus dem Frankfurter Büro.

Der M&A-Berater IMAP M&A Consultants verstärkt sich mit drei neuen Direktoren. Der 32-jährige Florian Böschen wird künftig für die Finanzierungsberatung- und M&A-Beratung im Immobilienbereich zuständig sein. Immobilienunternehmen begleitete er bereits zuvor bei PwC. Neuer Direktor wird außerdem Christoph Gluschke, der zuletzt bei der Privatbank Metzler Corporate Finance gearbeitet hat. Der 41-Jährige wird Kauf- und Verkaufsmandate für nationale und internationale Automobil- und Industrieunternehmen verantworten. Der 40-jährige Torsten Denker wechselt von dem Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsunternehmen Falk & Co zu IMAP. Nun ist er für die Mandate mit einem Schwerpunkt auf Dienstleistungsunternehmen zuständig.

Albert Shyy wird das neue Büro von Burda Principal Investments in Singapur leiten. Burda Principal Investments ist die M&A-Einheit des Medienunternehmens Hubert Burda Media. Mit dem Büro in Singapur möchte das Unternehmen seine Präsenz in Südostasien ausbauen. Shyy kommt vom japanischen Fonds Gree Ventures, bei dem er das Investment-Team für Südostasien und Indien verantwortete.

BRL Boege Rohde Luebbehuesen gewinnt mit Katharina Gerdes eine neue Partnerin. Sie wird Teil der Restrukturierungs- und Sanierungsberatung am Standort Hamburg. Zuvor arbeitet Gerdes als Counsel bei der Rechts- und Steuerberatung P+P Pöllath + Partners.

Weitere M&A-Deals

Beim Übernahmewettkampf um den Arzneimittelhersteller Stada sollen die Bieter Medienberichten zu Folge ihre Angebote vorgelegt haben. So sollen sowohl das Investorenduo aus Advent und Permira als auch das aus Cinven und Bain Capital 58 Euro je Aktie geboten haben, was einem Gesamtangebot von 3,7 Milliarden Euro entspricht. Außerdem hätten sie eine Dividende für das vergangene Geschäftsjahr von 72 Cent offeriert.

Der Energiekonzern RWE will die Mehrheit an Innogy behalten, wie das Unternehmen diese Woche verkündete. Damit reagiert der Konzern auf Gerüchte, nach denen der französische Energiekonzern Engie Interesse an einer Übernahme von Innogy angemeldet haben soll, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete.

Beim Übernahmeverfahren der Immobiliengesellschaft Pax Anlage durch die Basler Leben, eine Tochter der Versicherungsgruppe Bâloise, gibt es nun ein öffentliches Kaufangebot. Nachdem dieses geprüft und eine Fairness Option zur Beurteilung der finanziellen Angemessenheit des Übernahmeangebots in Auftrag gegeben wurde, empfiehlt der Verwaltungsrat den Aktionären das Kaufangebot anzunehmen. Der Basler Versicherer bietet 1,60 Schweizer Franken in bar pro Aktie. Die Basler Leben hatte bereits im Januar 70 Prozent der Aktien und Stimmen von den Mehrheitsaktionären erworben.

Der Dämmstoffe-Hersteller Armacell übernimmt das dänische Unternehmen Danmat. Dieses ist vor allem in der Herstellung und im Vertrieb von technischen Isolierungen tätig. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt. Die beiden Eigentümer von Danmat wollen im Zuge des M&A-Deals das regionale Managementteam von Armacell erweitern und Armacells Unternehmensstrategie vorantreiben. Armacell verbuchte im Jahr 2016 mit rund 3.000 Mitarbeitern einen Nettoumsatz von 558,6 Millionen Euro.

Mit dem Verkauf der Zeitschriften Bummi, Bussi Bär und Lissy zieht sich der Verlag Pabel-Moewig, eine Tochterunternehmen der Verlagsgruppe Bauer Media, aus dem Bereich Kindermagazine komplett zurück. Die Medien gehen an den Kinderzeitschriftenverlag Blue Ocean Entertainment, ein Tochterunternehmen des Medien- und Technologiekonzerns Hubert Burda Media.

Pearl Stream, ein polnischer Hersteller von Kunststoffartikeln, übernimmt den insolventen Autozulieferer Burkhardt Kunststoffverarbeitung. Insolvenzverwalter Holger Leichtle von Schultze & Braun verkaufte das Unternehmen mit Sitz in Vahingen an der Enz mit Wirkung zum 11. März. Der Unternehmenssitz sowie 150 der zuletzt 360 Arbeitsplätze bleiben dort erhalten. Das Unternehmen hatte Anfang Mai 2016 Insolvenzantrag gestellt, das Verfahren wurde am 1. Juli eröffnet. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt.

Der Zahlungsdienstleister Wirecard will von der Citigroup das Kundenportfolio im Kreditkartengeschäft im asiatisch-pazifischen Raum übernehmen. Das Portfolio umfasst einen Kundenstamm von mehr als 20.000 Händlern. Das Closing soll in mehreren Schritten bis Juni 2018 erfolgen. Im ersten Jahr der vollständigen Konsolidierung wird der Deal einen Gewinnbeitrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von mehr als 20 Millionen Euro besteuern. Weitere finanzielle Details sind nicht bekannt. Wirecard wurde von Baker Tilly Roelfs (Federführung: Frank Stahl) beraten. Die Beratung umfasste eine Financial Due Diligence sowie eine Tax Due Diligence, das Financial Modelling, die Unternehmensbewertung und die betriebswirtschaftliche Beratung bei den Vertragsverhandlungen.

Der Schweizer Company Builder Mountain Partners übernimmt die Lateinamerikasparte des Gutscheinunternehmens Groupon. Damit baut Mountain Partners seine Basis im E-Commerce-Geschäft insbesondere in Lateinamerika aus. Insgesamt ist das Unternehmen an über 90 Unternehmen weltweit beteiligt.

Rainer-Marc Frey ist beim Schweizer Derivate-Anbieter Leonteq eingestiegen. Insgesamt hält der Hedgefond-Investor über seine Gesellschaft H21 knapp 7,5 Prozent der Aktien. Medienberichte zufolge macht ihn das nach Raiffeisen zum zweitgrößten Aktionär des Unternehmens. Zuletzt hatte Leonteq für das zweite Halbjahr 2016 starke Gewinneinbußen verkünden müssen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Grund dafür sei ein scharfer Wachstumskurs gewesen.

Der Energieversorger EnBW hat am Donnerstag mit dem französischen Energieversorger Engie einen Kaufvertrag über den Erwerb einer 6,28-prozentigen Beteiligung an dem Mannheimer Versorger MVV geschlossen, wie EnBW in einer Pressemitteilung bekannt gab. Nun müssen noch die Kartellbehörden der Transaktion zustimmen. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt. Mit der Transaktion erhöht EnBW seinen Anteil an MVV auf 28,76 Prozent.

Katjesgreenfood, ein Unternehmen der Katjes-Gruppe, ist mit 20 Prozent bei dem Hamburger Startup Caté Goods eingestiegen. Caté produziert ein koffeeinhaltiges Erfrischungsgetränk aus der Kaffeekirsche.

Der Versicherungskonzern Allianz erhöht seine Beteiligung am Berliner Start-up Simplesurance. Allianz war im vergangenem Jahr bei den Berlinern eingestiegen. Insgesamt beläuft sich damit die Investitionssumme von Simplesurance auf 30 Millionen Euro. Das Start-up bietet E-Commerce-Cross-Selling Lösungen an. So hat das Unternehmen eine Software entwickelt, die dem Kunden beim Kauf eines Produktes eine passende Versicherung anbietet. Neben den bisherigen Investoren Route 66, Rheingau Founders und Allianz ist nun auch das japanische Fintech-Unternehmen Rakuten bei Simplesurance eingestiegen.

Der schwedische Data & Analytics-Anbieter Bisnode erwirbt die Global Group Dialog Solutions mit Sitz im hessischen Idstein. Das Unternehmen ist ein B2C- und B2B-Marketingdienstleister und erwirtschaftet einen Umsatz von rund 10,5 Millionen Euro. 

Die My Hammer Holding hält derzeit rund 69 Prozent an der My Hammer AG, die restlichen Anteile liegen bei Home Advisor. Durch eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage soll der Anteil der Holding auf 100 Prozent ansteigen. Dafür werden rund 2 Millionen neue Aktien ausgegeben, die Home Advisor erhält. Dafür werden alle Anteile an der My Hammer AG an die Holdinggesellschaft übertragen.

Das Immobilienunternehmen ZBI Zentral Boden Immobilien und die Union Investment haben eine Partnerschaft vereinbart, bei der die Union Asset Management Holding 49,9 Prozent der Anteile an dem neu gegründeten Unternehmen hält. Es wird ZBI Partnerschafts-Holding heißen. Ein Team der von Rödl & Partner unter der Federführung von Harald Reitze hat ZBI beraten.

Der Hersteller von Hausgeräten BSH Hausgeräte will das Geschäft mit Bügelgeräten verkaufen. Das Münchener Unternehmen mit einem Umsatz von rund 12,6 Milliarden Euro und mehr als 56.000 Mitarbeitern hat dazu einen M&A-Prozess für sein Werk in Vitoria (Spanien) gestartet. BSH will sich künftig auf die Bereiche Speise- und Getränkezubereitung sowie Innenraumreinigung konzentrieren.

julia.schmitt[at]finance-magazin.de

Die wichtigsten Transaktionen der vergangenen Wochen finden Sie im Überblick auf unserer Themenseite M&A-Deals.