Volle Stadien mit jubelnden Fans: Bis es wieder soweit ist, dürften wohl noch ein paar Monate vergehen. Das Fußballgeschehen dennoch mitverfolgen können Fans über die App Onefootball, an der sich jetzt unter anderem der DBF beteiligt hat.

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FINANCE+ 26.03.21
Deals

M&A-Deals: Onefootball, Fyber, Georgsmarienhütte

Der DFB und Borussia Dortmund investieren in eine Fan-App, Lars Windhorst trennt sich von Fyber, und der Bund steigt bei Georgsmarienhütte ein: Die spannendsten M&A-Deals der Woche finden Sie in unserem FINANCE-Rückblick.

Onefootball bekommt drei neue Anteilseigner

Der Fußball-Fan-App-Betreiber Onefootball bekommt drei neue Aktionäre: Wie das Start-up mitteilte, sind der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der Bundesligist Borussia Dortmund sowie der englische Fußballverein Tottenham Hotspur bei den Berlinern eingestiegen. „Unsere Fangemeinde will stets die neuesten Nachrichten von Borussia Dortmund erhalten – und Onefootball bietet uns die perfekte Plattform, um mit ihnen in Kontakt zu treten“, erklärt Dortmund-Geschäftsführer Carsten Cramer.

Auch für den DFB stehe die Nähe zu den Fußballfans im Vordergrund: Im Rahmen der Partnerschaft kündigten die Frankfurter an, dass künftig ausgewählte Inhalte auf der DFB-Webseite ebenfalls bei Onefootball erscheinen sollen. Neben der Nähe zu den Fans sind für die neuen Investoren aber auch die Daten der App-Nutzer interessant.

Finanzielle Transaktionsdetails sind nicht bekannt. Das Start-up wird derzeit mit einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag in US-Dollar bewertet, so Onefootball-Gründer und CEO Lucas von Cranach gegenüber dem „Handelsblatt“. Der Umsatz sei im vergangenen Jahr um ein Drittel gestiegen, 2021 soll das Unternehmen bereits rund 40 Millionen US-Dollar erwirtschaften. In der DACH-Region sei das Start-up bereits profitabel, insgesamt aber noch defizitär.

Zu den weiteren Gesellschaftern von Onefootball gehören seit dem vergangenen Jahr eine Reihe weiterer prominenter Fußballklubs wie Bayern München, Barcelona, Real Madrid, Liverpool und Juventus Turin. Der Berliner App-Betreiber wurde 2008 gegründet und zählt nach eigenen Angaben über 85 Millionen aktive Nutzer sowie mehr als 200 Mitarbeiter.

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