M&A-Deals: Ströer plant mit Hilfe von M&A-Deals den Einstieg in den Online-Werbemarkt.

Ströer

21.12.12
Deals

M&A-Deals: Ströer, Linde, E.on

Ströer plant den Einstieg in den Online-Werbemarkt, Linde verstärkt sich mit einem M&A-Deal in Frankreich, die Schifffahrtsbranche zeigt M&A-Aktivität und E.on verkauft erneut Randgeschäft. Diese und weitere M&A-Deals und M&A-News der Woche finden Sie in unserem Wochenrückblick.

Ströer plant Einstieg in Online-Werbung

Der Außenwerber Ströer Out-of-Home Media will sich an vier Online-Werbevermarktern beteiligen. Dazu plant das Unternehmen die Übernahme von 91 Prozent an Adscale, einer Handelsplattform für digitale Werbeflächen. Deren Geschäftsführer Matthias Pantke und Stephan Kern bleiben an der Gesellschaft beteiligt. Über den Barkaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Für die übrigen Anteile bestehen Kaufoptionen. Von Media Ventures, das sich im Besitz von Aufsichtsratsmitglied Dirk Ströer (51 Prozent) und Ströer-CEO Udo Müller (49 Prozent) befindet, will der Außenwerbekonzern gemäß einer Vorvereinbarung die Anteile an Ströer Interactive (100 Prozent), freeXmedia (100 Prozent) und Business Advertising (50,4 Prozent) übernehmen. Die Kartellbehörden müssen den M&A-Deals noch zustimmen, auch muss noch ein Kaufvertrag unterschrieben werden.

Mit dem Abschluss der Transaktionen rechnet das Unternehmen bis Ende April. Die von Media Ventures übernommenen Anteile sollen als Sacheinlage gegen Ausgabe von maximal 6,8 Mio. neuen Ströer-Aktien eingebracht werden. COO Christian Schmalzl wird die Einheit „Ströer online“, unter der die Unternehmen gebündelt werden sollen, später leiten. 

M&A-Aktivität in der Schifffahrtsbranche

Mehrere Unternehmen aus der Schifffahrtsbranche haben in den vergangenen Tagen M&A-Aktivität angekündigt. Die Reedereibetriebe Hapag-Lloyd und Hamburg Süd denken einer Mitteilung von dieser Woche zufolge über eine mögliche Fusion nach. Nähere Details wurden noch nicht genannt. Die Aktionärsstruktur einer möglichen Mega-Reederei wäre allerdings nach FINANCE-Recherchen nicht ganz einfach.

Der deutsche Schiffsklassifizierer Germanischer Lloyd hat in dieser Woche mit dem norwegischen Wettbewerber DNV fusioniert. Die Unternehmen wollen künftig unter DNV GL Group firmieren. Ein internationales Beraterteam unter Leitung von CMS Hasche Sigle hat Mayfair, den alleinigen Anteilseigner des Germanischen Lloyd und Vermögensverwaltung des früheren Tchibo-Mehrheitsaktionärs Günter Herz, bei dem grenzübergreifenden M&A-Deal beraten. Das entstehende Gemeinschaftsunternehmen soll künftig einen Umsatz von rund 2,5 Mrd Euro haben. Die Kartellbehörden sollen noch zustimmen. Das Unternehmen Germanischer Lloyd ist bereits seit 2006 im Mehrheitsbesitz von Herz.

Für das insolvente Unternehmen Siag Nordseewerke soll in dieser Woche ein Investor ein Kaufangebot unterbreitet haben. Agenturberichten zufolge haben drei Investoren das Unternehmen besichtigt, darunter Interessenten aus China. Zwei Besuche stünden noch aus. Die Nordseewerke hatten bis Januar 2010 zum Werftenverbund im Thyssen-Krupp-Konzern gehört, danach war der Windanlagenbauer Siag Schaaf Industrie neuer Eigentümer. Nach der Insolvenz von Siag Schaaf im März hatten im Oktober auch die Nordseewerke Insolvenzantrag gestellt.

Einen Schritt weiter ist der M&A-Prozess an anderer Stelle: Die Bremer Lürssen-Werft will zum 1. Mai die Peene-Werft vom insolventen Unternehmen P+S Werften übernehmen. Wie Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann in dieser Woche mitteilte hat Lürssen den besten Preis geboten und zahlt weniger als 20 Mio. Euro.

Linde kauft in Frankreich zu

Die Linde Group will das Homecare-Unternehmen Calea France (Umsatz 2011 ca. 28 Mio. Euro) übernehmen. Der Vollzug des M&A-Deals wird für Anfang 2013 erwartet. Linde bezeichnete Calea als gute Ergänzung zu den Dienstleistungen, die Linde im Frühjahr von Air Products übernommen hat. Die Übernahme von Calea ist der dritte M&A-Deal des Konzerns im Healthcare-Geschäft in diesem Jahr: Neben der Air-Products-Transaktion hat Linde im Sommer mit Lincare auch ein Homecare-Unternehmen in den USA übernommen.  Linde erreicht damit nun eigenen Angaben zufolge im Produktbereich Healthcare einen Pro-forma-Jahresumsatz von rund 3 Mrd. Euro.

E.on verkauft EEW-Anteile an EQT

Zumindest in Teilen konnte der Energiekonzern E.on seine Tochter E.on Energy from Waste (EEW) nun doch verkaufen. EQT hat dem Energieunternehmen über einen Infrastrukturfonds 51 Prozent an der Tochter abgenommen. Bereits seit Sommer 2011 denkt E.on über einen EEW-Verkauf nach. Im Frühjahr dieses Jahres hatte der Konzern einen Verkaufsversuch für EEW (Umsatz 2011 ca. 544 Mio. Euro) gestartet und dem Vernehmen nach auf einen Milliardenerlös gehofft, den Prozess dann aber Ende Juni wegen zu niedriger Angebote wieder abgebrochen.

Die Behörden müssen dem M&A-Deal noch zustimmen, der Abschluss wird für das erste Quartal 2013 erwartet. E.on will bis Ende 2013 Geschäft im Volumen von rund 15 Mrd. Euro verkaufen. Zuletzt verkaufte E.on unter anderem die mit RWE gehaltene britische Atomenergietochter Horizon Nuclear Power für 696 Mio. Pfund an Hitachi und verkaute einen 50-prozentigen Anteil an drei US-amerikanischen Windparks an den dänischen Pensionsfonds Pension Danmark. Beim EEW-Deal hat ein Team von Freshfields Bruckhaus Deringer um Dr. Anselm Raddatz und Dr. Tobias Larisch E.on beraten. Die Kanzlei Clifford Chance hat EQT mit einem Team unter Federführung der Partner Dr. Björn Heinlein und Markus Muhs beraten.

MorphoSys verkauft Sparte an Bio-Rad

Das Biotechnologieunternehmen MorphoSys will das Segment für diagnostische Antikörper AbD Serotec für 53 Mio. Euro in bar an Bio-Rad Laboratories verkaufen. Dieser Betrag beinhaltet den Kaufpreis, eine Entschädigung für Barmittelreserven in den AbD-Serotec-Gesellschaften von rund 5 Mio. Euro und eine Lizenzzahlung. Der M&A-Deal soll im Januar abgeschlossen werden. Die Kanzlei Weil, Gotshal & Manges hat MorphoSys bei dem M&A-Deal mit einem Team unter Federführung des Münchener Corporate Partners Dr. Thomas Schmid beraten. Die Käufer wurden durch das Düsseldorfer Büro von Franz Rechtsanwälte (Axel Staudt) begleitet.

BASF verlängert Pronova-Offerte

BASF hat das Übernahmeangebot für Aktien der Pronova BioPharma (Norwegen) bis zum 18. Januar verlängert. BASF bietet 12,50 Norwegische Kronen pro Aktie, auf Basis aller Aktien und einschließlich der Nettofinanzverbindlichkeiten ergibt das einen Unternehmenswert von 4.845 Mio. Kronen (ca. 664 Mio. Euro). BASF hatte die Offerte für Pronova Ende November angekündigt. 

Bis Mittwoch hatte BASF nach eigenen Angaben schon Annahmeerklärungen für rund 67,2 Prozent aller Aktien erhalten. Bedingung für das Zustandekommen des M&A-Deals ist unter anderem eine Mindestandienung von 90 Prozent aller Pronova-Aktien. Die neue Frist schöpft den maximalen Verlängerungszeitraum für das Angebot aus. Sollten die Angebotsbedingungen erfüllt werden, rechnet BASF mit einem Abschluss des M&A-Deals im 1. Quartal 2013.

Vivalis und Intercell fusionieren

Die Wiener Impfstoffgesellschaft Intercell will mit dem Unternehmen Vivalis fusionieren. Gemeinsam wollen die Konzerne unter dem Namen Valneva firmieren. Die Unternehmen erwarten innerhalb von zwei Jahren nach dem Abschluss der Fusion Kostensynergien von 5 bis 6 Mio. Euro jährlich. Auch das Finanzprofil soll sich deutlich verbessern. Intercell hatte sich im vergangenen Jahr auf die Suche nach Geldgebern gemacht. Der Abschluss der Fusion wird für Mai 2013 erwartet. Vivalis hat bereits von 68,5 Prozent der Aktionäre, darunter Groupe Grimaud, die Zusicherung erhalten, für eine Fusion zu stimmen. Auch der Hauptaktionär von Intercell will seine 15 Prozent der Stimmen für die Fusion geben. Valneva soll als SE aus Lyon heraus arbeiten. Kurz nach Abschluss der Fusion soll es bei Valneva eine Kapitalerhöhung über 40 Mio. Euro mit anteilsmäßigem Bezugsrecht für alle Aktionäre geben. Société Générale Corporate and Investment Banking hat Vivalis bei der Fusion beraten, Goldman Sachs International begleitet Intercell.

Investoren Reimann kaufen erneut Kaffeeröster

Die Investorenfamilie Reimann hat über ihre Holding Joh. A. Benckiser erneut in einen Kaffeeproduzenten investiert. Sie bietet 340 Mio. US-Dollar für die Caribou Coffee Company aus Minneapolis. Das Gebot liegt bei 16 Dollar pro Aktie, Partner bei dem Gebot ist die Chicagoer Bank BDT Capital Partners, die als Minderheitsinvestor neben Benckiser bietet. BDT & Company ist zusammen mit Morgan Stanley Finanzberater von Benckiser bei dem M&A-Deal, Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom hat Benckiser rechtlich beraten. Moelis & Co ist Finanzberater von Caribou, Briggs and Morgan begleitet das Unternehmen rechtlich.

Erst im Sommer hatte die Reimann-Familie Peet’s Coffee & Tea übernommen. Zum Portfolio der Investoren gehören unter anderem auch die Schuhmarken Jimmy Choo und Bally. Eine versuchte Übernahme der Kosmetikfirma Avon war im Frühjahr zunächst gescheitert.

Eckes-Granini kauft Pago

Der Fruchtsafthersteller Eckes-Granini hat den österreichischen Saftproduzenten Pago International von Brau Union, einem Tochterunternehmen des niederländischen Konzerns Heineken, übernommen. Der M&A-Deal soll im ersten Quartal 2013 vollzogen sein. Eckes-Granini will mit dem Zukauf international weiter wachsen. Die Pago-Fruchtsäfte werden vor allem in Österreich, Italien, Frankreich und Spanien vertrieben. Pago setzte 2011 etwa 92 Millionen Euro um. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer hat Eckes-Granini bei dem M&A-Deal beraten.

Air Berlin verkauft Topbonus-Mehrheit

Die Fluggesellschaft Air Berlin hat ihr Vielfliegerprogramm Topbonus ausgegliedert und die Mehrheit daran an Etihad Airport Services verkauft. Air Berlin nimmt durch den M&A-Deal 184,4 Mio. Euro ein. Der ausgegliederte Geschäftsbereich soll künftig als eigenständige Gesellschaft englischen Rechts geführt werden.

Air Berlin wird noch 30 Prozent und Etihad zu 70 Prozent der Anteile halten. Air Berlin hat zudem das Recht, künftig 10 Prozent der Anteile der Gesellschaft von Etihad zu kaufen. Das Bundeskartellamt hat den M&A-Deal bereits freigegeben, er soll noch 2012 vollzogen werden. Etihad ist seit etwa einem Jahr Ankeraktionär bei Air Berlin.

Grammer gründet Joint Venture in China

Der Autozulieferer Grammer gründet mit dem chinesischen Zulieferer Jiangsu Yuhua Automobile Parts ein Gemeinschaftsunternehmen. Das Joint Venture soll Sitze für LKW und Busse in China herstellen und vertreiben. Am Joint Venture Grammer Seating (Jiangsu) wird Grammer mit 60 und Yuhua mit 40 Prozent beteiligt sein. Es soll Grammer einen schnellen und dauerhaften Eintritt in den weltweit größten Markt für LKW ermöglichen. Yuhua stellt eine neue Produktionsstätte zur Verfügung und wird sein bestehendes LKW-Sitzgeschäft sowie die Kundenbasis in das Joint Venture einbringen. Die Partner Stefanie Tetz und Glen Ma sowie Associate Karen Xu der Kanzlei Clifford Chance haben Grammer bei der Vereinbarung des Joint Venture beraten.

Für Grammer ist das Joint Venture der zweite M&A-Deal innerhalb einer Woche. Erst vor wenigen Tagen hat das Unternehmen einen Kaufvertrag zur Übernahme des Kopfstützenproduzenten Nectec Automotive mit Hauptsitz in Tschechien unterzeichnet. Um den Spielraum für strategische Investitionen zu erweitern, hat Grammer kürzlich auch seinen Rahmenkreditvertrag erweitert.

Bilfinger kauft im Kraftwerksegment zu

Bilfinger hat in dieser Woche sein Portfolio im Kraftwerksservice mit der Übernahme des Leittechnikspezialisten Helmut Mauell (Umsatz ca. 60 Mio. Euro) erweitert. Das Unternehmen, das Kraftwerke ausstattet, befand sich bisher in Besitz der Gründerfamilie. Clairfield International hat die Gespräche auf Eigentümerseite begleitet und die Financial & Tax Due Diligence verantwortet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Erst im Sommer hatte Bilfinger den Kraftwerksservice durch die Akquisition des Engineering-Spezialisten Envicon technologisch ausgebaut. Bilfinger-Vorstand Roland Koch hatte bereits Anfang 2012 angekündigt, auf Übernahmen setzen zu wollen. Auch für 2013 denkt der Baukonzern an M&A-Deals: Man habe rund 1 Mrd. Euro für Zukäufe zur Verfügung, sagte Koch gegenüber Medien.

Hein Gericke findet Investor

Der angeschlagene Hersteller von Motorradbekleidung Hein Gericke hat in der General Equity Group aus der Schweiz einen Investor gefunden. Nach dem Insolvenzantrag der britischen Tochter in diesem Jahr hatte auch Hein Gericke Deutschland Ende Juli den Antrag auf Anordnung eines eigenständigen Sanierungsverfahrens gestellt. Anfang November legte das Management den Sanierungsplan vor, Deloitte Corporate Finance Advisory erhielt den Auftrag, die Investorensuche zu begleiten. Neben dem neuen Mehrheitseigentümer General Equity bleibt das Management-Team am Unternehmen beteiligt. Die Investoren wurden bei dem M&A-Deal von Pinstripe Management sowie der Kanzlei Bird & Bird begleitet.

M&A-News: Personalie

Tim Laas (41) ist neuer Director im Bereich Global Forensic and Dispute Services bei Alvarez & Marsal. Sein Arbeitsschwerpunkt ist das Erstellen von Gutachten bei Streitigkeiten über Schadens- und Bewertungsthemen, etwa nach internationalen M&A-Deals. Laas ist promovierter Diplom-Kaufmann und Wirtschaftsprüfer. Er war bereits bei Ernst & Young in Frankfurt sowie anschließend bei Houlihan Lokey beschäftigt.

Weitere M&A-Deals der Woche

Die Douglas-Gründerfamilie Kreke und Advent International haben in dieser Woche die Squeeze-Out-Schwelle beim Übernahmeangebot für Douglas erreicht. Bislang wurden bereits 95,33 Prozent der Anteile angedient. Die Annahmefrist, während der Aktionäre ihre Papiere für 38 Euro pro Stück andienen können, endet heute um Mitternacht.

Der PE-Investor Silverfleet Capital hat die französische Modekette La Fée Maraboutée für 65 Mio. Euro übernommen. Der Unternehmensgründer und das derzeitige CEO-Duo sind als Co-Investoren an dem M&A-Deal beteiligt. Silverfleet Capital war in der Vergangenheit bereits an den Modelinien Histoire d’Or und Oasis beteiligt und hat aktuell die Branchenunternehmen Office und Creatrade (früher Schneider Holding) im Portfolio.

Die Electronic Singapore, ein Unternehmen der Schweizer Group, und der japanische Partner Meiko Electronics planen ein Joint Venture zur Produktion von Leiterplatten in Hanoi/Vietnam. Das Joint Venture mit Firmensitz in Hong Kong soll Anfang 2013 starten und im dritten Quartal die Produktion in Vietnam aufnehmen. Die Unternehmen kooperieren seit April 2009.  

Der Hamburger Investor Deutsche Mittelstand Beteiligungen (DMB) hat die Wilhelm Stoll Maschinenfabrik (Umsatz ca. 80 Mio. Euro) übernommen. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt, das Bundeskartellamt muss dem M&A-Deal noch zustimmen.

Der schwedische Papierproduzent SCA hat seine Papierfabrik in Laakirchen (Umsatz 2011 ca. 335 Mio. Euro) an die Heinzel Group verkauft. Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus einer ersten Tranche über 100 Mio. Euro, gemäß einer auf zwei Jahre laufenden Ertragsaufteilung können maximal 100 Mio. Euro noch hinzukommen. Die Behörden müssen dem M&A-Deal noch zustimmen. Freshfields Bruckhaus Deringer hat SCA beraten.

Iberdrola Renovables hat sieben Onshore-Windparks mit einer installierten Leistung von 62,9 Megawatt für 52,7 Mio. Euro an MVV Energie verkauft. MVV Energie verdoppelt damit seine Stromproduktion aus Windenergie.  Die Kartellbehörden müssen dem M&A-Deal noch zustimmen. Ein Team von CMS Hasche Sigle um Lead Partner Dr. Niklas Ganssauge und Dr. Hilke Herchen hat Iberdrola Renovables bei dem M&A-Deal beraten.

Die IT-Beratung Cocus hat die Schweizer Axas zu einem nicht genannten Preis übernommen. Axas soll künftig als eigenständige Einheit im Unternehmen Cocus geführt werden. Mayerhöfer & Co hat Cocus bei dem M&A-Deal beraten.

Das Unternehmen Faist Invest hat die Faist ChemTec-Gruppe an die Beteiligungsgesellschaft Findos Investor verkauft. Verkäufer sind neben der bisherigen Mehrheitsgesellschafterin auch mehrere Beteiligungsgesellschaften der Hannover Finanz, die über eine Rückbeteiligung mittelbar als Minderheitsgesellschafter in der Faist ChemTec-Gruppe engagiert bleiben. Über das Transaktionsvolumen wurde Stillschweigen vereinbart. Ein Team von SJ Berwin hat Faist Invest bei dem M&A-Deal beraten.

Der Glücksspielkonzern Novomatic mit Sitz in Österreich hat über seine italienische Tochter Adria Gaming International 80 Prozent der Anteile am italienischen Automatenbetreiber Sogeslot-Gruppe übernommen. Bislang hatte Sogeslot mehrheitlich dem Melonari-Konzern gehört. Das Closing des M&A-Deals wird für den 8. Januar erwartet, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Ein Team von Rödl & Partner unter Federführung von Partner Thomas Giuliani hat Novomatic bei dem M&A-Deal begleitet.

Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft Quantum Kapital hat den Automobilzulieferer BTMT, ein Joint Venture von Robert Bosch und TDK Electronics Europe, vollständig übernommen. Zu finanziellen Details des M&A-Deals wurde nichts bekannt. Lincoln International hat Robert Bosch und TDK beim Verkauf als exklusiver M&A-Berater begleitet.

sabine.reifenberger[at]finance-magazin.de