Die insolvente Restaurantkette Vapiano soll in Einzelteilen verkauft werden.

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08.05.20
Deals

M&A-Deals: Vapiano, ThyssenKrupp, SAP

Vapiano soll verkauft werden, der ThyssenKrupp-Elevator-Deal bekommt eine neue Struktur, und SAP trennt sich von der Sparte SDI: Die spannendsten M&A-Deals der Woche finden Sie in unserem FINANCE-Rückblick.

Vapiano steht Zerschlagung bevor

Zuerst trieb die Coronakrise Vapiano in die Zahlungsunfähigkeit, dann zwang sie die kriselnde Restaurantkette in die Insolvenznun soll das Kölner Unternehmen zerschlagen werden: Vapiano hat Verkaufsprozesse für das weltweite Geschäft der Vapiano-Gruppe, die Restaurant-Portfolios sowie einzelne Vermögenswerte eingeleitet. Das haben der Vapiano-Vorstand gemeinsam mit der vorläufigen Insolvenzverwalterin Ruth Rigol von der Pluta Rechtsanwaltsgesellschaft beschlossen. Die Transaktion soll bis Ende Mai durchgeführt werden.

Vapiano betreibt weltweit über 230 Restaurants, davon mehr als 80 in Deutschland. Dem Online-Nachrichtenportal „Food Service“ zufolge gebe es „ernstzunehmende Angebote von zwei Alteigentümern“, die jeweils rund 30 Restaurants übernehmen wollen. Einer der Alteigentümer soll sich sogar mit Franchisenehmern zusammengeschlossen haben, um seine Chancen einen Zuschlag zu erhöhen, so das Nachrichtenportal.

Die Franchise-Restaurants – das sind knapp 30 Filialen in Deutschland – sind nicht Teil des von PwC begleiteten M&A-Prozesses. Die nicht von einer Insolvenz betroffenen Vapiano-Tochtergesellschaften in Frankreich, die Restaurants in Frankreich und Luxemburg betreiben, sollen separat verkauft werden. Zu dieser Transaktion befinden sich die Parteien in fortgeschrittenen Verhandlungen mit potentiellen Investoren, entsprechende Kaufverträge könnten schon Ende Mai unterzeichnet sein, so Vapiano. Um in der Insolvenz und während des laufenden Verkaufsprozesses über die Runden zu kommen, erhält Vapiano darüber hinaus ein Massedarlehen in unbekannter Höhe.

ThyssenKrupp: Private Equity sucht neue Investoren

Die Finanzinvestoren Advent und Cinven wollen dem ThyssenKrupp-Elevator-Deal eine neue Struktur verleihen: Wie das „Handelsblatt“ unter Verweis auf Informationen der „Financial Times“ berichtet, sind die beiden Käufer der Aufzugsparte von ThyssenKrupp auf der Suche nach weiteren Großanlegern, die sich an der Transaktion beteiligen wollen. Dadurch wollen die neuen Eigentümer ihr Exposure reduzieren.

Ein Konsortium um Advent, Cinven und die RAG-Stiftung hatte die Ertragsperle der Essener Ende Februar für 17,2 Milliarden Euro übernommen – rund 10 Milliarden Euro werden dabei über Kredite finanziert. Weitere 1,25 Milliarden Euro entfallen auf die Rückbeteiligung von ThyssenKrupp, einen ähnlich hohen Betrag investiert vermutlich die RAG-Stiftung. Somit müssten Advent und Cinven aktuell etwa 5 Milliarden Euro stemmen – allerdings inklusive Anteile in nicht bekannter Höhe der beiden Staatsfonds aus Abu Dhabi und Singapur enthalten. Dem Bericht zufolge beläuft sich der Private-Equity-Anteil auf etwa 1 bis 2 Milliarden Euro. In dieser Struktur bliebe Advent und Cinven nur noch eine knappe Mehrheit.

Die finanzierenden Banken könnten mit dem Elevator-Deal aufgrund der durch die Coronavirus-Krise verursachten Marktverwerfungen sogar Verluste machen: Finanzkreisen zufolge handelt es sich dabei um Barclays, Credit Suisse, die Deutsche Bank, Goldman Sachs, die Royal Bank of Scotland und die UBS. Die Geldhäuser müssten sich auf Abschläge in Höhe von 3,5 Prozent einstellen – das würde Verlusten von geschätzt 40 bis 70 Millionen Euro entsprechen.

SAP verkauft SDI nach Schweden

SAP trennt sich von seiner Sparte für Cloud-basierte Kommunikationsprodukte: Wie der Softwarekonzern bekannt gab, verkauft er SAP Digital Interconnect (SDI) für 225 Millionen Euro ohne Cash und Finanzschulden an den schwedischen Kommunikationsdienstleister Sinch.

Mit der Übernahme will Sinch näher an die Kunden rücken und die eigene Geschäftstätigkeit sowie die Produkt- und Engineering-Ressourcen in den USA stärken. SDI hat seinen Hauptsitz in San Francisco. Außerdem erweitere die Akquisition die Geschäftstätigkeiten in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum und in Indien, so Sinch.

SDI bedient Sinch zufolge über 1.500 Unternehmenskunden weltweit und ist in die drei Geschäftsbereiche „Carrier Services“, „Cloud Solutions“ und „Programmierbare Kommunikation“ unterteilt: Der letztere Bereich bietet unter anderem Kundenbindungssoftware für Kanäle wie SMS, Push-Nachrichten, E-Mail oder WhatsApp an. SAP wurde bei der Transaktion in allen rechtlichen Aspekten von Baker McKenzie beraten.

Reiff fällt in japanische Hände

Reiff Reifen und Autotechnik (Reiff) wird an Bridgestone verkauft: Der japanische Reifenhersteller übernimmt im Rahmen des M&A-Deals alle 42 Standorte der unter den Marken Reiff, Netto und ABS laufenden Reutlinger Reifenfachhandelsgruppe, sowie deren Runderneuerungswerk. Das teilte Insolvenzverwalter Miguel Grosser von der Kanzlei Jaffé Rechtsanwälte mit. Der Kaufpreis für das zur insolventen deutschen Fintyre-Gruppe gehörende Unternehmen ist nicht bekannt. Durch die Transaktion, die unter anderem noch der Zustimmung der Kartellbehörden bedarf, bleiben alle 554 Arbeitsplätze erhalten. Der Deal soll bis Anfang Juni abgeschlossen sein.

Das Insolvenzverfahren für Reiff sowie weitere Fintyre-Gesellschaften wurde am 1. Mai eröffnet, nachdem die Unternehmen Anfang Februrar dieses Jahres wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung in die Insolvenz gerutscht waren. Grosser zufolge stehe man „auch in aussichtsreichen Verhandlungen mit Interessenten für weitere Betriebe der Gruppe“. Für die Großhandelseinheiten der Gruppe gab es jedoch noch kein Angebot.

Hannover Finanz übernimmt Kretz + Wahl

Die Hannover Finanz kauft mitten in der Coronakrise zu: Wie der Finanzinvestor mitteilte, übernimmt er den Lüftungstechniker Kretz + Wahl. Das Investment stemmen die Hannoveraner gemeinsam mit der Lück Gruppe, einem ehemaligen Portfoliounternehmen. Dabei übernimmt der Private-Equity-Investor 50 Prozent der Anteile, weitere 15 Prozent entfallen auf die Lück Gruppe.

Kretz + Wahl soll dem Finanzinvestor zufolge in drei Punkten wachsen: Zunächst soll die Mitarbeiterzahl ansteigen. Dies könne unter anderem auch über Zukäufe in den Bereichen Service und Anlagenbau geschehen. Zuletzt soll der Mittelständler seine Prozesse und Steuerungen digitalisieren. Auf diesem Wege soll sich der Umsatz während der Haltedauer mindestens verdoppeln, teilt der Finanzinvestor mit.

Über Kaufpreis haben die Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Gegenüber FINANCE teilte die Hannover Finanz mit, die Bewertung sei zu einem „marktgerechten Multiple“ erfolgt. Kleine Mittelständler aus der Baubranche werden nach FINANCE-Informationen aktuell mit rund 7x Ebitda bewertet. Daraus würde sich für Kretz + Wahl, die einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 7 Millionen Euro machen, eine Unternehmensbewertung von knapp 50 Millionen Euro errechnen. Die Finanzierung stellte Akquivest bereit, der Debt-Fonds der R+V Versicherungen. Hannover Finanz wurde bei der Transaktion von der Kanzlei Ashurst (Federführung: Matthias Weissinger) beraten.

Berater-News

Oaklins holt sich einen neuen Director ins Boot: Patrick Eckelmann verstärkt seit Mitte März das Hamburger Team der M&A-Beratung. Zuletzt arbeitete Eckelmann mehrere Jahre bei dem Asset Manager MPC Münchmeyer Petersen. Eckelmann ist auf die Branchen Umweltdienstleistungen und Recycling sowie Maritime Dienstleistungen und Logistik spezialisiert.

Bryan, Garnier & Co. ernennt einen neuen Managing Director: Stefan Kaltenbacher leitet seit Anfang dieses Monats die DACH-Aktivitäten der Investmentbank im Bereich Life Sciences. Zuletzt war der 56-Jährige Geschäftsführer bei dem M&A-Berater TBT Consulting. Zu seinen früheren Arbeitgebern gehören unter anderem der Medizintechniker Carefusion sowie der US-Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson.

Clairfield verstärkt das Frankfurter Team: Christoph Matz wird künftig als Partner für die M&A-Beratung tätig sein. Matz kommt von der Beratungsgesellschaft Value Scouts Capital. Zuvor arbeitete er als Managing Partner bei dem Private-Equity-Investor Novum Capital. Zu seinen früheren Stationen gehören die Commerzbank und Dresdner Kleinwort.

Die Raiffeisenbank (RBI) hat das M&A-Netzwerk gewechselt: Wie aus einer Mitteilung in dem Karrierenetzwerk Linkedin hervorgeht, gehört das RBI-M&A-Team um Klaus Imhof künftig zur Midcap Alliance. Zuvor war das Team teilt des Netzwerks Terra Alliance.

Der Blick in den M&A-Markt

Die Coronavirus-Krise setzt das M&A-Geschäft fast vollständig außer Betrieb: Wie aktuelle Zahlen des Datenanbieter Refinitiv zeigen, betrug das Volumen aller 34 im April dieses Jahres getätigten Transaktionen mit deutscher Beteiligung 260 Millionen US-Dollar – das ist der niedrigste Stand seit April 2009. Damals erreichten 91 Deals ein Volumen von knapp 237 Millionen Dollar. Im Vergleich zum Vormonat sank das Transaktionsvolumen um 85 Prozent, verglichen mit April 2019 um 88 Prozent. Auch die Anzahl an M&A-Deals ist zurückgegangen: Gegenüber März dieses Jahres wurden im April 63 Prozent weniger Transaktionen getätigt, gegenüber dem Vorjahresmonat 78 Prozent weniger.

Das Wissen über den M&A-Markt ist in Deutschland ausbaufähig: In einem M&A-Quiz der Unternehmensberatung Innocorp in Kooperation mit FINANCE konnte nur jeder Dritte der 153 Teilnehmer mehr als zwei Drittel der Fragen zum Geschäft mit Fusionen und Übernahmen richtig beantworten – und nur jeder siebte Befragte wusste die richtigen Antworten auf die Hälfte der Quizfragen. Die größte Wissenslücke hatten die Teilnehmer beim Thema Post-Merger-Integration (PMI): Hier wussten 84 Prozent der Teilnehmer beispielsweise nicht, wann mit der Vorbereitung der PMI zu beginnen ist. Weniger als die Hälfte wusste zudem, wie ein Datenraum funktioniert und was beim Target Business Review zu beachten ist. 42 Prozent der Befragten sind nicht hinreichend über die Rolle von Synergien bei der Unternehmensbewertung informiert.

Weitere Meldungen

Die für ihre Salbei-Bonbons bekannte Katjes-Tochter Dallmann’s Pharma kauft den auf Baby-Pflegeprodukthersteller Bübchen. Verkäufer ist das Schweizer Pharmaunternehmen Galderma, hinter dem der Finanzinvestor EQT steht. Noch bis Herbst vergangenen Jahres gehörte die Marke Galderma zur Gesundheitssparte „Skin Health“ des Lebensmittelriesen Nestlé. Zum Kaufpreis machte Katjes keine Angaben. Die Übernahme werde jedoch über ein Akquisitionsdarlehen der Unicredit sowie aus dem laufenden Cashflow finanziert. Den Abschluss der Transaktion erwarten die Unternehmen „sehr zeitnah“. Bei dem Deal wird Katjes finanziell von dem Beratungsunternehmen WMCF unterstützt. Galderma wurde von der Kanzlei White & Case (Federführung: Ingrid Wijnmalen) beraten. Bübchen mit Sitz im nordrhein-westfälischen Soest beschäftigt rund 100 Mitarbeiter und erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro.

Der Hannoveraner Versicherer Talanx beteiligt sich als Co-Investor an dem Versorger EWE. Wie Talanx mitteilte, kooperiert das Unternehmen mit dem Private-Equity-Investor Ardian, der Ende vergangenen Jahres mit 26 Prozent bei EWE eingestiegen war. Talanx beteiligt sich mit einem dreistelligen Millionenbetrag an EWE, die genaue Höhe des Investments gab der Versicherer nicht bekannt. Die Unternehmen planen, in den Bereichen Energie- und Telekommunikationsinfrastruktur zusammenzuarbeiten.

Sixt
ist bei dem Verkauf der gut 40-prozentigen Beteiligung an der Tochter Sixt Leasing weitergekommen: Wie der Autovermieter, der auch einen KfW-Kredit erhält, mitteilte, hat der Käufer Hyundai Capital Bank Europe die Mindestannahmeschwelle von 55 Prozent bei dem freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot an die Sixt-Leasing-Aktionäre deutlich überschritten. Inklusive der Beteiligung von Sixt kommt die Bank auf knapp 73 Prozent.

Häfen und Güterverkehr Köln
(HGK) übernimmt das europäische Binnenschifffahrtsgeschäft des südafrikanischen Logistikers Imperial: Wie die Tochter der Kölner Stadtwerke bekannt gab, erhofft sie sich durch den Kauf des von Duisburg aus gesteuerten Geschäft Zuwächse im Wassertransport von Chemie- und Gase-Produkten, sowie eine stärkere Präsenz in den niederländischen und belgischen Nordseehäfen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt verschiedener Genehmigungen und soll bis Ende Juni abgeschlossen werden. Der Kaufpreis beträgt der Nachrichtenagentur „Reuters“ zufolge 176 Millionen Euro. Imperial wurde bei der Transaktion von Taylor Wessing (Federführung: Klaus Grossmann und Martin Gerner) rechtlich beraten.

Voith übernimmt gemeinsam mit PCS die Mehrheit an Traktionssysteme Austria (TSA): Der Technologiekonzern aus Heidenheim und die Schweizer Beteiligungsgesellschaft haben sich 59 Prozent der Anteile an dem österreichischen Hersteller elektromechanischer Antriebe für Schienen- und Nutzfahrzeuge gesichert. Zum Kaufpreis machte Voith keine Angaben. Zudem gaben die Heidenheimer den Abschluss der Übernahme des Hightech-Unternehmens Elin Motoren und der auf die Papierindustrie spezialisierten italienischen Firma Toscotec bekannt.

Das Ende der Comdirect ist besiegelt: Die Commerzbank darf die verbliebenen Minderheitsaktionäre ihrer Online-Tochter per Barabfindung aus dem Unternehmen drängen. Wie das „Handelsblatt“ berichtete, machten auf der Comdirect-Hauptversammlung am Dienstag 99,6 Prozent der Stimmen den Weg für den Squeeze-out frei. Der Barabfindungspreis beträgt 12,75 Euro je Aktie.

Westhouse erwirbt seinen kleineren Rivalen Future Consulting: Wie der IT-Personalvermittler aus Garching bei München mitteilte, bleibt Future Consulting bis zum Sommer dieses Jahres noch unter dem eigenen Namen aktiv – danach soll die Beratung inklusive der Tochtergesellschaften unter dem Dach der neuen „Westhouse Holding“ gebündelt werden. Finanzielle Transaktionsdetails sind nicht bekannt. Westhouse zufolge ergänzen sich die beiden Unternehmen in ihren Geschäftsmodellen sowie in ihrer Kunden- und Standortstruktur. Westhouse verfügt über 13 Standorte und erwirtschaftete eigenen Angaben zufolge im Jahr 2019 einen Umsatz von 156 Millionen Euro.

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Die Bauer Media Group verkauft ihre polnische Internet- und Technologie-Gruppe Interia an die polnische Mediengruppe Polsat. Dem Hamburger Medienhaus fließen durch den Deal 422 Millionen Zloty zu (rund 92 Millionen Euro). Zudem unterliegt die Transaktion einem im Vorvertrag geregelten Anpassungsmechanismus nebst Verzinsung. Die Kanzlei Noerr (Federführung: Jakub Lerner und Volker Land) hat Bauer bei dem Verkauf beraten.

Die Strategieberatung McKinsey kauft Orpheus: Mit der Übernahme des Nürnberger Softwareunternehmens entsteht das neue Angebot „Spend Intelligence by McKinsey“, welches Transparenz über unternehmensweit verteilte Einkaufsdaten schaffen soll. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Orpheus wurde 2005 gegründet und hat neben dem Hauptsitz in Nürnberg eine Niederlassung in Mainz.

Alfred Kuhse ist gerettet: Der insolvente Schaltanlagenbauer geht an den US-Konzern Woodward, der das Unternehmen in einem Joint-Venture mit der Tochtergesellschaft „Power Solutions“ zusammenführt. Der Hamburger Unternehmer Michael Krieger steigt zudem als Investor bei dem Gemeinschaftsunternehmen ein. Finanzielle Transaktionsdetails werden nicht genannt. Nachdem Kuhse im Oktober 2019 Insolvenz beantragen musste, wurde Tjark Thies von der Kanzlei Reimer als Insolvenzverwalter bestellt. Mit der Investorensuche wurde die M&A-Beratung Centuros beauftragt. Krieger wurde bei dem Deal von der Wirtschaftskanzlei SZA Schilling, Zutt & Anschütz unterstützt.

ETC-Gauff Solutions wird verkauft: Der Software- und IT-Services-Anbieter für den öffentlichen Personennahverkehr wird im Rahmen eines Management Buy-outs vom Management sowie einem namentlich nicht genannten Privatinvestor übernommen. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Die M&A-Beratung IMAP hat die Verkäuferseite bei dem Deal begleitet. ETC erwirtschaftet mit 83 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 11,5 Millionen Euro.

olivia.harder[at]finance-magazin.de

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