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Was geht am M&A-Markt, MTU?

MTU hat es besser durch die Coronakrise geschafft als die Konkurrenz, das eröffnet Spielraum für Zukäufe. Diese M&A-Opportunitäten hat der Dax-Konzern.
MTU

Fast 4 Milliarden Euro Umsatz, ein Vorsteuergewinn von 416 Millionen Euro, die Ebit-Marge bei 10,5 Prozent: Keine Frage, der Triebwerkshersteller MTU Aero Engines ist besser durch die Coronakrise gekommen als seine Wettbewerber. Rolls Royce oder Lufthansa Technik fuhren im vergangenen Jahr massive Verluste ein, bei MTU hingegen stehen die Zeichen schon wieder auf Wachstum. Unter anderem in die Entwicklung von Triebwerken für den neuen europäischen Kampfjet und für die nächste Generation spritsparender Passagierflugzeuge will CFO Peter Kameritsch investieren.

Und weil die MTU-Kasse so gut gefüllt ist, hat der Dax-Konzern daneben noch eine zweite, kurzfristige Wachstumsmöglichkeit: M&A. Zu den naheliegenden Übernahmekandidaten zählen die Wartungssparte der Lufthansa und der spanische Wettbewerber ITP Aero, den dessen Konzernmutter Rolls Royce abstoßen muss, um flüssig zu bleiben. Doch auf den zweiten Blick offenbart sich: Beide M&A-Chancen haben mehr Nach- als Vorteile. Jenseits des Offensichtlichen bieten sich MTU allerdings bessere Targets – in Deutschland, aber auch in der Schweiz. 

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