Christian Stein ist neuer Partner beim PE-Haus Riverside.

Riverside

14.10.20
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PE-Haus Riverside verstärkt Kölner Standort

Der Finanzinvestor Riverside baut zeitgleich sein Wachstumskapitalgeschäft und sein Kölner Büro aus. Dafür holt er zwei Manager von dem Wagniskapitalgeber Coparion.

Der Private Equity-Investor Riverside hat für seinen Standort in Köln zwei neue Manager verpflichtet. Christian Stein (Bild) als Partner und Michael Aring als Associate werden beide für die Investitionsbeschaffung, die Ausführung von Transaktionen und die Zusammenarbeit mit Portfoliounternehmen verantwortlich sein.

Die beiden Neuzugänge wechseln von dem auf Start-ups spezialisierten Wagniskapitalgeber Coparion an den Rhein. Der neue Riverside-Partner Stein investiert bereits seit 2007 in Software- und Technologieunternehmen in der Expansionsphase. Er war bei Coparion Geschäftsführer eines 275 Millionen Euro schweren Fonds, hinter dem das Bundeswirtschaftsministerium sowie die Förderbank KfW stehen.

Coparion investiert ausschließlich als Co-Investor und soll auf diese Weise Frühphaseninvestitionen anstoßen. Prominentester Manager des Fonds ist jetzt David Zimmer, der früher unter anderem für die Frankfurter Investmenthäuser Quadriga und Altira gearbeitet hat.

Christian Stein wechselt von Coparion zu Riverside

Zu Beginn seiner Karriere arbeitete Stein für den IT-Riesen IBM und die Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatung EY sowie für die Boston Consulting Group. Zudem war er Mitgründer und CFO des Reisesoftware-Unternehmens Zadego. Der neue Riverside-Associate Aring hat seine berufliche Laufbahn als Risikokapitalgeber bei Coparion begonnen. Ihn bringt Stein mit zu Riverside.

Riverside hat in den vergangenen Jahren in mehrere Unternehmen in Großbritannien und auf dem europäischen Festland investiert. Das PE-Haus sieht insbesondere eine große Zahl an attraktiven Software-Unternehmen in Europa. Gleichzeitig beobachtet Riverside einen Mangel an alternativen Finanzierungsmöglichkeiten. In diese Lücke will der Finanzinvestor mit den Neuzugängen in Köln nun stoßen.

Sweet Spot von Riverside sind wachsende Unternehmen mit einem Wert von bis zu 400 Millionen US-Dollar. Seit seiner Gründung hat das PE-Haus rund 650 Investitionen getätigt, das Portfolio umfasst derzeit mehr als 110 Unternehmen. Zu den Investitionen in Deutschland zählen der Online-Fahrradhändler Bike24, den Riverside schon zum zweiten Mal besitzt, sowie Toolport, ein Onlinehändler für Profizelte.

jakob.eich[at]finance-magazin.de

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