Advent

25.01.16
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PE-Investor Advent befördert Ranjan Sen nach Douglas-Erfolg

Co-Geschäftsführer Ranjan Sen und Finanz-Spezialist Christian Stoffel steigen bei dem PE-Investor Advent auf. Beide haben ihrem Arbeitgeber im vergangenen Jahr höchst erfolgreiche Exits beschert.

Das Investment in Douglas war ein voller Erfolg für Advent. Auch damit ist zu erklären, dass Ranjan Sen in der Hierarchie des PE-Investors vom Managing Director zum Managing Partner aufsteigt. Schon zuvor war Sen einer von drei Deutschland-Geschäftsführern bei dem Finanzinvestor.

Sen war für das Douglas-Investment zuständig. Advent hatte das früher stark diversifizierte Unternehmen verschlankt, indem alle Geschäftsbereiche bis auf die Parfümeriekette verkauft wurden, so etwa der Schokoladenhändler Husserl. Anschließend kündigte der Investor einen Börsengang an – und verkaufte dann doch an Wettbewerber CVC.

Advent macht Christian Stoffel zum Managing Director

Auch Christian Stoffel steigt im Rahmen der jährlichen Beförderungsrunde auf, und zwar vom Director zum Managing Director. Wie Sen kann Stoffel einen erfolgreichen Exit vorweisen: Er war bei dem PE-Investor für den Finanzdienstleister GFKL zuständig.

GFKL hatte vier Geschäftsbereiche, als Advent 2009 zugriff: Leasing, Factoring, Software und Forderungsmanagement. Restrukturierungsexperte Stoffel verkaufte alle Bereiche bis auf den letzten. „So ist GFKL von einem Restrukturierungsfall mit einer sehr komplexen Bankenstruktur innerhalb von fünf Jahren unter die drei Marktführer in Deutschland gekommen“, resümierte Stoffel im September im Interview mit FINANCE.

Als Advent im Mai an Permira verkaufte, war GFKL kolportierte 600 Millionen Euro wert. Wie viel Advent 2009 zahlte, ist nicht bekannt – doch angesichts der damaligen Schieflage des Unternehmens dürfte der Unterschied zum Verkaufspreis markant sein.

General Atlantic lässt Jörn Nikolay aufrücken

Auch der PE-Investor General Atlantic hat gerade eine Beförderung bekanntgegeben:  Deutschlandchef Jörn Nikolay wird Managing Director. Nikolay ist für das Investment an dem fusionierten Fernbus-Unternehmen Flixbus MeinFernbus verantwortlich.

Zwar hält der Investor seine Sperrminorität (also zwischen 25 und 50 Prozent) erst seit gut einem Jahr, doch aus Branchenkreisen ist zu hören, dass das Investment höchst erfolgsversprechend ist. Das färbt offenbar auf den 36-jährigen Nikolay ab, dem in der Private-Equity-Welt ohnehin eine steile Fortsetzung seiner auch so schon beachtlichen Karriere prognostiziert wird.

florian.bamberg[at]finance-magazin.de