Der Private-Equity-Midmarket eilt von Rekord zu Rekord. Wie lange geht das noch gut?

Visual Generation/iStock/Getty Images

FINANCE+ 31.01.20
Deals

Private Equity am Anschlag

Mehr Deals, mehr Volumen, mehr verkaufsfreudige Unternehmer: 2019 war für mittelständische Buy-outs das vierte Rekordjahr in Folge. Doch das Umfeld wird rauer.

Die mittelständische Private-Equity-Branche rennt von einem Rekord zum nächsten, und man fragt sich, ob sie überhaupt noch Grenzen kennt. Auf den ersten Blick jedenfalls nicht. Gemessen am Marktvolumen hat die Beteiligungsbranche im deutschen Midmarket das vierte Jahr in Folge eine neue Bestmarke gesetzt. Den FINANCE-Midmarket-Buy-outs zufolge haben Private-Equity-Investoren 51 Unternehmen im Gesamtvolumen von rund 5,4 Milliarden Euro gekauft. Niemals zuvor übernahmen Finanzinvestoren mehr deutsche Mittelständler im Wert von 50 bis 250 Millionen Euro.

Seit 2015 ist dieses Marktsegment förmlich explodiert. Damals lag das Marktvolumen noch bei 2,7 Milliarden Euro. Der steile Anstieg hat eine zentrale Ursache: Finanzinvestoren kaufen heute häufiger direkt vom Gründer oder Unternehmer. Allein der Anstieg dieser Primary Deals von 22 Transaktionen 2015 auf 38 im Jahr 2019 macht beinahe drei Viertel der Zuwächse beim Gesamtmarktvolumen aus. Damit geht ein langjähriger Traum von Private Equity in Erfüllung: Der deutsche Mittelstand scheint sich nachhaltig für Finanzinvestoren zu öffnen.

Lesen Sie weiter und seien Sie immer einen Schritt voraus!

Ihre Vorteile mit FINANCE+

  • Exklusive Einblicke in die Corporate-Finance-Welt:

    Banking und Kapitalmarkt, Jobwechsel und Deals.

  • Aktuell und Business-relevant:

    Aktuelle News, relevante Hintergründe, fundierte Analysen.

  • Alles in einem Paket:

    Der gesamte FINANCE-Content aus Online und Magazin in einem Paket.