Der Tönnies-Unternehmenssitz in Rheda-Wiedenbrück: Gucken sich hier vielleicht schon Private-Equity-Investoren um?

Tönnies

FINANCE+ 23.03.21
Deals

Wird Tönnies ein Private-Equity-Case?

Der Tönnies-Clan ist tief zerstritten, es machen Verkaufsgerüchte um den familieneigenen Fleischkonzern die Runde. Die Lösung könnte Private Equity heißen.

Ob der Fleischereikonzern Tönnies ein attraktives Investment für Private Equity wäre, darüber lässt sich streiten. Einerseits ist das Unternehmen mit Sitz im ostwestfälischen Rheda-Wiedenbrück echtes Großwild. Tönnies setzte 2019 rund 7,3 Milliarden Euro um, beschäftigt 16.500 Mitarbeiter, verfügt über eine starke Marktposition und exportiert 50 Prozent der Produkte ins Ausland. Das Unternehmen – so umstritten es sein mag – ist eine der größten Erfolgsstorys in der Welt der deutschen Familienunternehmen der letzten 20 Jahre.

Andererseits wäre die Investment Rationale alles andere als einfach. Fast überall in den Industrieländern sinkt der Fleischkonsum. Immer stärker werdende internationale Schlachtkonzerne, gegen die selbst Tönnies ein kleiner Fisch ist, heizen einen Verdrängungswettkampf an. Beim Preis der Produkte herrscht ein „Race to the bottom“. Billiglöhne, Ausbeutung, industrielle Tierschlachtung sind Zuschreibungen der Branche, die nicht gerade imagefördernd sind. Beim Werben um die volumenstarken Abnahmeverträge der großen Supermarktketten gewinnt der Anbieter, der den günstigsten Preis und die effizienteste Logistik ins Feld führen kann. Und trotz all dieser Herausforderungen gibt es einen Aspekt, der Tönnies zu einem Fall für Private Equity machen könnte.

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