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ESG-REPORTING:
WAS UNTERNEHMEN JETZT WISSEN MÜSSEN!

Die EU-Kommission hat am 21.04.2021 ein Maßnahmenpaket verabschiedet. Es soll die Grundlage dafür sein, dass Kapitalanleger ihre Investitionen künftig in nachhaltige Technologien und Unternehmen lenken. Gegenstand dieses Pakets ist zum einen die Verordnung zur EU-Klimataxonomie und zum anderen ein Richtlinienvorschlag zur Nachhaltigkeitsberichterstattung der Unternehmen, die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Ende Juni gab es bezüglich der CSRD-Richtlinie eine politische Einigung darüber, dass sie noch im Jahr 2022 final verabschiedet werden soll.

Diese Informationen müssen Unternehmen bei der nichtfinanziellen Berichtspflicht vorhalten: 

Entwicklung einer Wesentlichkeitsanalyse, wobei sowohl zu berichten ist, wie sich Nachhaltigkeitsaspekte auf das Ergebnis, die Lage und den Geschäftsverlaufs des Unternehmens auswirken (Outside-In-Perspektive), als auch, welche Auswirkungen die Geschäftstätigkeit des Unternehmens auf die Menschen und die Umwelt haben (Inside-Out-Perspektive).

Nichtfinanzielle Informationen sollen zunächst mit einer sog. „begrenzten Prüfungssicherheit“ kontrolliert werden. Eine Prüfung mit „hinreichender Sicherheit“ wird ab 2028 eingeführt werden.

Informationen müssen sowohl vergangenheits- als auch zukunftsbezogen (kurz-, mittel- und langfristige Zeiträume) sein und quantitative sowie qualitative Aspekte enthalten.

Steigerung des Detailierungsgrades: auch Informationen zur kompletten Wertschöpfungskette sollen in der Berichterstattung enthalten sein.

Die nichtfinanzielle Erklärung soll künftig ein Pflichtbestandteil des Lageberichts werden. Das bedeutet, dass die Prozesse zur Erstellung von Abschlüssen und Lageberichten um einen parallel und gleichzeitig laufenden Prozess zur Erstellung einer nichtfinanziellen Erklärung erweitert werden müssen.

Das bedeutet, dass Unternehmen Nachhaltigkeits-Governance und -Strategie implementieren müssen. Für die darauf aufbauende Berichterstattung soll die Wesentlichkeitsanalyse als Kernelement verstanden werden.

(Quelle: Prof. Dr. German Figlin,
Professur für allgemeine Betriebswirtschaftslehre und externes Rechnungswesen,
Technische Hochschule Nürnberg)

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ESG-Expertise

„Die Anforderungen an die ESG-Berichterstattung entwickeln sich weiter, und die Unternehmen sind mit immer komplexeren Herausforderungen konfrontiert, wenn es darum geht, unterschiedliche finanzielle und nichtfinanzielle Daten zu konsolidieren, um den sehr verschiedenen Stakeholdern zusammenhängend über ihre ESG-Performance zu berichten.“

erklärt Prof. Dr. German Figlin

Diese Kompetenzen sind wesentlich:

  • Tiefgreifendes Verständnis und Wissen über CSRD und ESRS
  • Umsetzungsfähigkeit von komplexen regulatorischen Anforderungen
  • Erfahrung im Durchführen von Stakeholder-Befragungen und -Analysen
  • Erfahrung in der Transformation von Prozessen (Changemanagement)
  • Praktische Erfahrung in der Erstellung von Geschäftsberichten

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Wenn es darum geht, ESG-konforme Prozesse personell zu organisieren, projekterprobte ESG-Profis einzusetzen oder fachliche Spezialisten zu rekrutieren

Ihr Ansprechpartner:

Gerald Fahnenbruck
Senior Department Head – Finance and digital Projects
Hays AG

ESG-Experten: Das machen sie, das verdienen sie (FINANCE+)

ESG-Experten werden bald heiß begehrt sein, denn die CSRD kommt. Doch wie genau sieht das Berufsprofil aus und welches Gehalt kann man verdienen?

Empfehlung

Für die Umsetzung der Corporate Sustainability Reporting Directive ist interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Fachabteilungen und allen Managementebenen von entscheidender Bedeutung. Wir empfehlen, ein Kernprojektteam aus Umweltmanagement, Finanzmanagement, Produktmanagement, IT, Marketing, der internen Kommunikation und Investor Relations zu bilden. Externe Unterstützung bei der Erstaufnahme der Berichte ist ebenfalls ratsam, da diese Experten meist wertvolles Wissen aus anderen ESG-Projekten beisteuern können.