Structured FINANCE – Vergangene Preisträger

Preisträger CFO des Jahres

CFO des Jahres 2016

Ralph Heuwing
Finanzvorstand, Dürr AG

Ralph Heuwing, Finanzvorstand der Dürr AG, ist „CFO des Jahres 2016“. Er hat in den vergangenen zehn Jahren maßgeblich dazu beigetragen, den Maschinen- und Anlagenbauer zu profitablem Wachstum zu führen und dadurch zu einem Liebling der Börse zu machen. Seit seinem Amtsantritt im Mai 2007 ist der Umsatz um 170% gestiegen, das EBIT hat sich vervierfacht und der Aktienkurs verfünffacht. Das ist nicht zuletzt der unermüdlichen Arbeit von Heuwing zu verdanken. Die Umsetzung einer profitablen Wachstumsstrategie in den Emerging Markets gelang Dürr exzellent. Daneben hat Heuwing den Erwerb und die Anbindung des Holzindustrieunternehmens Homag maßgeblich vorangetrieben, über ein halbes Jahr lang neben seiner Rolle als Holding-Finanzvorstand auch als Homag-CEO. Heuwing wird aber auch für eine kluge Umfinanzierung und eine konsistente Kapitalmarktkommunikation ausgezeichnet. Als er den Job antrat, war das Vertrauen bei den Investoren verspielt. In den vergangenen Jahren erhielt Dürr etliche Preise für seine Investor Relations und seine Geschäftsberichte. Heuwings Finanzierungsstrategie verfolgt konsequent das Ziel, die Abhängigkeit von Banken zu verringern und die Laufzeiten der Verschuldung zu diversifizieren. In der Wahl der Finanzierungsinstrumente ergreift er stets die beste Gelegenheit.

CFO des Jahres 2015

Alexander Selent
damaliger CFO, Fuchs Petrolub SE

Alexander Selent, Finanzvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Fuchs Petrolub, ist der „CFO des Jahres 2015“. Er hat in seiner Amtszeit einen großen Beitrag dazu geleistet, den Schmierstoffproduzenten an der Börse zu etablieren. Dabei agierte er in einem ungewöhnlichen Umfeld: Die Gründerfamilie hält durch die Trennung in Stamm- und Vorzugsaktien eine knappe Mehrheit der Stimmrechte an Fuchs Petrolub, allerdings nur rund ein Viertel am Kapital. Als CFO musste Selent immer sowohl der Eigentümerfamilie als auch den externen Aktionären gerecht werden. Dies gelang ihm sehr erfolgreich: Bei seinem Amtsantritt 1999 lag die Marktkapitalisierung des Unternehmens bei 150 Millionen Euro, im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2015 kletterte sie auf mehr als 5 Milliarden Euro. Das Eigenkapital, das 2003 noch bei 138 Millionen Euro lag, wuchs bis 2015 auf rund 1 Milliarde Euro, die Eigenkapitalquote des Unternehmens lag bei mehr als 70 Prozent. Selents Mantra „Cash is King“ ist im Unternehmen tief verankert. Den Preis erhielt der promovierte Betriebswert, der im Dezember 2015 in den Ruhestand gegangen ist, für seine nachhaltig erfolgreiche Arbeit.

CFO des Jahres 2014

Stephan Sturm
CFO, Fresenius SE & Co. KGaA

Stephan Sturm, CFO des Gesundheitskonzerns Fresenius, ist als "CFO des Jahres 2014" ausgezeichnet worden. Sturm erhielt den Preis für den bemerkenswerten Beitrag seines Finanzteams und dessen Finanzierungsmaßnahmen für die dynamische Entwicklung des Fresenius-Konzerns. Sturm ist seit 2005 Finanzvorstand von Fresenius, er kam von der Credit Suisse First Boston. Sturms Bilanz seit Amtsantritt: Umsatz verdreifacht, Ebit vervierfacht, Aktienkurs verfünffacht. Dazu hat auch die ehrgeizige M&A-Agenda der vergangenen Jahre beigetragen. Alle zwei Jahre im Schnitt managte er einen großen Zukauf für Fresenius. Sein Meisterstück lieferte der 51-Jährige im vergangenen Jahr ab: Nachdem Fresenius noch im ersten Anlauf mit der Übernahme der Klinikkette Rhön am Widerstand von Großaktionären gescheitert war, umging Sturm in einem raffinierten M&A-Manöver die komplizierte Rhön-Satzung und brachte den Zukauf ein Jahr später doch noch unter Dach und Fach. Auch Sturms Kapitalmarktstrategie ist von wesentlicher Bedeutung für den Wachstumskurs des Konzerns. Weit über 10 Milliarden Euro hat der CFO für den Konzern fremdfinanziert. Am Bondmarkt hat Sturm Fresenius zum Inbegriff des Crossover-Segments gemacht.

CFO des Jahres 2013

Thomas Treß
CFO, Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA

Thomas Treß, CFO der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA, ist mit dem Award „CFO des Jahres 2013“ geehrt worden. Er erhielt die Auszeichnung für seinen Beitrag zur Rettung sowie zur wirtschaftlichen und sportlichen Wiederauferstehung des Sportunternehmens. Thomas Treß kam Ende 2004 als Berater von Rölfs Partner zum BVB, um das Finanzierungskonzept der damaligen Geschäftsführung zu bewerten. Nachdem es sich als nicht geeignet herausstellte, ließ sich Treß selbst in die Verantwortung nehmen. Gestützt auf die von Treß eingeführte vorausschauende Cashflow-Planung gelang es dem BVB, neuerliche finanzielle Engpässe zu vermeiden und sich nach und nach wieder Spielräume zu eröffnen, um in die Mannschaft zu investieren. Dank der sportlichen Erfolge ist Borussia Dortmund inzwischen saniert. Im Geschäftsjahr 2012/2013 legten Treß und BVB-CEO Hans-Joachim Watzke einen Abschluss vor, der den höchsten Nettogewinn auswies, den ein deutsches Fußballunternehmen je erzielt hat: 51,2 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs von 215 auf 305 Millionen Euro.

CFO des Jahres 2012

Peter Sielmann
Group CFO, Neumann Kaffee Gruppe

Peter Sielmann, Group CFO der Neumann Gruppe GmbH, wurde mit dem Award „CFO des Jahres 2012“ für sein Banken- und Risikomanagement geehrt. Der Diplom-Kaufmann ist seit 1987 Mitglied der Geschäftsleitung im Vorgängerunternehmen Bernhard Rothfos AG und rückte kurz nach der Übernahme durch Hanns R. Neumann 1990 auf den CFO-Posten der neu entstandenen Neumann Kaffee Gruppe. Das traditionsreiche Hamburger Unternehmen bedient rund 10 Prozent der Weltnachfrage an Kaffee. Seine Karriere begann Sielmann als Banker bei der Citibank. Der heute 59-jährige Finanzvorstand sichert erfolgreich die handelstypisch knappen Gewinnmargen bei den hohen Volatilitäten im Handel mit grünem Kaffee gegen die Zins-, Währungs- und Rohstoffrisiken ab. In Bankenkreisen gilt Sielmann als ebenso fordernder wie stets fairer und geschätzter Verhandlungspartner. In behutsamer, systematischer Arbeit hat er das Unternehmen näher an den Kapitalmarkt herangeführt.

CFO des Jahres 2011

Lothar Steinebach
CFO, Henkel AG & Co. KGaA

Lothar Steinebach, Finanzvorstand der Henkel AG & Co. KGaA, wurde für seinen Beitrag zur erfolgreichen Weiterentwicklung des Unternehmens und seine langjährige überzeugende Führungsarbeit im Finanzbereich mit dem Award „CFO des Jahres 2011“ geehrt. Seit Juli 2003 ist der promovierte Betriebswirt Vorstandsmitglied und CFO bei Henkel. In dieser Funktion hat er zahlreiche bedeutende Finanztransaktionen und Akquisitionen federführend begleitet. So war er 2008 maßgeblich für die erfolgreiche Finanzierung und Integration der knapp 4 Milliarden Euro teuren Übernahme der National Starch Geschäfte verantwortlich. Mit über 15 Milliarden Euro erzielte Henkel 2010 bei deutlich gestiegener Profitabilität einen Rekordumsatz. Gleichzeitig konnte das Dax 30-Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren seine Nettoverschuldung um rund 2 Milliarden Euro reduzieren.

CFO des Jahres 2010

Alfried Bührdel
CFO, Ströer Out-of-Home Media AG

1998 wurde Alfred Bührdel in den Finanzvorstand der Ströer Out-of-Home Media AG berufen und ist seither maßgeblich an der Erfolgsgeschichte des Außenwerbungsunternehmens beteiligt. So organisierte der Diplom-Kaufmann gemeinsam mit dem Hedgefonds Cerberus die Finanzierung der Großübernahmen der Deutschen Städte Medien (DSM) 2004 und der Deutschen Eisenbahn-Reklame (DERG) 2005. Als der Erfolg der Akquisitionen sichtbar wurde, gelang ihm 2006 die Umschuldung in einen syndizierten Kredit mit Bankbeteiligung. 2010 führte Bührdel das Familienunternehmen in einem schwierigen Kapitalmarktumfeld an die Frankfurter Börse. Der Zugang zum Kapitalmarkt eröffnete dem Unternehmen viele neue Möglichkeiten – nicht zuletzt die internationale Expansion.

CFO des Jahres 2009

Klaus Rosenfeld
CFO, Schaeffler-Gruppe

Klaus Rosenfeld war seit 2002 CFO der Dresdner Bank und verantwortlich für die Bereiche Finanzen, Controlling, Compliance und Corporate Investments zuständig. Im März 2009 wagte er den Wechsel aus dem Banken- in den Industriesektor und übernahm den Posten des Finanzvorstands bei der Herzogenauracher Schaeffler-Gruppe. Rosenfeld leitete die Restrukturierung des hoch verschuldeten Industrie- und Autozulieferer-Konzerns ein und sicherte dem Unternehmen durch Verhandlungen mit den Gläubigerbanken die Laufzeitverlängerung und Neuverteilung der Darlehen. Der Erfolg seines Sanierungskurses spiegelte sich bereits in der Bilanz des Folgejahres wider: die Schaeffler-Gruppe konnte das Jahr 2010 mit einem Rekordergebnis von 9 Millarden Euro Umsatz beschließen.

CFO des Jahres 2008

Dieter Bellé
CFO, LEONI AG

Der Finanzvorstand der LEONI AG, Dieter Bellé, erhielt den von FINANCE ausgelobten Preis des „CFO des Jahres“ für Innovationskraft, Strategie und Führungsarbeit im Rahmen der 4. Structured FINANCE Deutschland. Der Betriebswirt verantwortet seit Oktober 2000 als Vorstand bei LEONI die Bereiche Controlling/Finanzen, Steuern, Recht, IT, Risikomanagement, Investor Relations und Personal. Seine langjährigen herausragenden Leistungen im strategischen Finanzmanagement waren Grundlage für das profitable Wachstum des Kabel- und Bordsystemspezialisten.

CFO des Jahres 2007

Georg Kellinghusen
damals CFO, ALNO AG

Georg Kellinghusen wurde 2007 von der FINANCE-Redaktion für sein Lebenswerk mit dem Award „CFO des Jahres“ geehrt. So hatte er in seiner beruflichen Laufbahn erfolgreich diverse angeschlagene Unternehmen finanziell und operativ restrukturiert. Von 2000 bis 2005 arbeitete er als Finanzvorstand der Escada AG, anschließend als CFO und später CEO der Zapf Creation AG. 2007 wechselte er als CFO zur ALNO AG. In allen Funktionen gelang es Kellinghusen auch in kritischen Phasen, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eigen- und Fremdkapitalgebern zu etablieren und viel Überzeugungskraft wie auch persönliche Geradlinigkeit zu beweisen.

CFO des Jahres 2006

Rüdiger A. Günther
damals CFO, Claas KGaA mbH

2006 wurde Rüdiger A. Günther in seiner damaligen Position als Sprecher der Geschäftsführung und Leiter Finanzen des Erntemaschinen- und Traktorherstellers CLAAS KGaA mbH von der FINANCE-Redaktion zum „CFO des Jahres“ gekürt. Günther wurde für sein Verdienst ausgezeichnet, das mittelständische Familienunternehmen innovativ finanziert und konsequent nach finanzwirtschaftlichen Aspekten geführt zu haben. Der Laudator Erich Sixt, Gründer und Großaktionär der börsennotierten Sixt AG, betonte in seiner Rede: „Claas ist zu einer Wachstums- und Erfolgsstory geworden. Vor allem aber zu einem Vorbild für den deutschen Mittelstand“.

CFO des Jahres 2005

Alan Hippe
damals CFO, Continental AG

Alan Hippe trat 2002 als Finanzvorstand in die Continental AG ein. Der promovierte Betriebswirt war maßgeblich an der Restrukturierung und dem Schuldenabbau des Hannoveraner Autozulieferers beteiligt. 2003 gelang Continental nach sechs Jahren Abstinenz die Rückkehr in den Dax. Im darauf folgenden Jahr pokerte Hippe um die Übernahme des Autozulieferers Phoenix – und gewann. Der Kaufpreis von 500 Millionen Euro erwies sich für Conti als Schnäppchen, da durch die Zusammenführung von ContiTech und Phoenix der weltgrößte Spezialist für Kautschuk- und Kunststofftechnologie entstand. Für seine außerordentlichen Leistungen als Finanzvorstand bei Continental erhielt Dr. Alan Hippe 2005 die Auszeichnung zum „CFO des Jahres“.

Preisträger Treasury des Jahres

Treasury des Jahres 2016

Treasury von Nordex

Das Treasury von Nordex erhält die Auszeichnung „Treasury des Jahres 2016“. Den Preis für exzellente Leistungen im Finanzmanagement eines deutschen Unternehmens nahm Torsten Hinsche, Head of Corporate Finance & Treasury, stellvertretend für die Treasury-Abteilung entgegen. Der Preis wurde von dem Jury-Mitglied und Vorjahressieger Rando Bruns, Head of Group Treasury bei Merck, sowie von Markus Dentz, Chefredakteur von „DerTreasurer“, übergeben. Die Preisverleihung fand im Rahmen der „12. Structured FINANCE“ in Stuttgart statt. Veranstalter des Finanzkongresses ist das Fachmagazin „FINANCE“, das Schwestermagazin von „DerTreasurer“. In diesem Jahr waren mehr als 2.220 Teilnehmer für die Veranstaltung angemeldet. Nordex überzeugte die Jury in diesem Jahr mit einer M&A-Finanzierung für die Übernahme des spanischen Unternehmens Acciona Windpower, die das Unternehmen in diesem Jahr abgeschlossen hat. Dazu gehörte neben der Neuverhandlung eines syndizierten Kredits die Aufnahme einer Brückenfinanzierung und deren Refinanzierung sowie die Anpassung eines bestehenden Kredits der Europäischen Investitionsbank. Alle Transaktionen wurden vom Nordex-Treasury-Team ohne Unterstützung einer Investmentbank, eines M&A- oder Debt-Advisors durchgeführt. Mit der Refinanzierung der Brückenfinanzierung ist Nordex zudem ein echtes Novum am Kapitalmarkt gelungen: Der Windturbinenhersteller platzierte den ersten Green-Schuldschein überhaupt.

Treasury des Jahres 2015

Treasury von Merck

Das Treasury von Merck erhält die Auszeichnung „Treasury des Jahres 2015“. Den Preis für exzellente Leistungen im Finanzmanagement eines deutschen Unternehmens nahm Rando Bruns, Head of Group Treasury, stellvertretend für die Treasury-Abteilung entgegen. Übergeben wurde der Preis von Jury-Mitglied und Vorjahressieger Axel Zwanzig, Director Group Treasury & Corporate Finance bei Braas Monier Building Group Services, sowie von Markus Dentz, Chefredakteur von „DerTreasurer“. Die Preisverleihung fand im Rahmen der „11. Structured FINANCE“ (SF) in Stuttgart statt, auf der mehr als 1.700 Teilnehmer aus Banken und Unternehmen anwesend waren. Veranstalter von Deutschlands führender Kongressmesse für Unternehmensfinanzierung ist das Fachmagazin „FINANCE“, das Schwestermagazin von „DerTreasurer“. Ausgezeichnet wurde die Leistung der Treasury-Abteilung von Merck: Die Aufgabe des Teams war es, die Übernahme des US-Unternehmens Sigma-Aldrich finanzwirtschaftlich zu begleiten. Dazu gehörte die umfangreiche Finanzierung des M&A-Deals. In wenigen Wochen hat das Team die nötige Finanzierungsstruktur entwickelt. Das Refinanzierungskonzept für die Brückenfinanzierung wurde zeitgleich erstellt, in diesem Rahmen emittierte das Unternehmen später erstmals eine Hybrid- sowie eine US-Dollar-Anleihe. Daneben erarbeitete das Team eine innovative Sicherungsstrategie für die Wechselkursrisiken der Transaktion, die dem Unternehmen für die gesamte Transaktion einen attraktiven Euro-Dollar-Kurs sicherte.

Treasury des Jahres 2014

Braas Monier Group

Das Treasury der Braas Monier Group bekam die Auszeichnung „Treasury des Jahres 2014“. Axel Zwanzig, Director Group Treasury & Corporate Finance, nahm den Preis für exzellente Leistungen im Finanzmanagement eines deutschen Unternehmens stellvertretend für seine Treasury-Abteilung am Galaabend der „10. Structured FINANCE" in Karlsruhe entgegen. Ausgezeichnet wurde die Leistung der Treasury-Abteilung der Braas Monier Group, die operative Repositionierung des Unternehmens finanzwirtschaftlich begleitet zu haben. Im November 2013 gelang es, die Finanzierung im Wege eines aufwendigen „Scheme of Arrangement“-Verfahrens bis 2018 verlängern. Wenige Monate später, im April 2014, konnte das Treasury eine neue Finanzierung im Gesamtvolumen von 565 Millionen Euro über Anleihen und einen langfristigen Kredit bis 2020 sichern. Damit hatte das Team um Axel Zwanzig die Basis für den Börsengang geschaffen. Im Rahmen des IPOs an der Frankfurter Wertpapierbörse im Juni erlösten Braas Monier und seine Eigentümer schließlich 541 Millionen Euro. Zusätzlich hat der Dachpfannenhersteller seit November 2013 langfristige Kredite in Höhe von 200 Millionen Euro freiwillig zurückgeführt. Die ganzen Maßnahmen wurden mit einem ambitionierten Zeitplan erfolgreich durchgeführt, die Verschuldung des Unternehmens konnte deutlich gesenkt werden.

Treasury des Jahres 2013

Lanxess AG

Das Treasury der Lanxess AG erhielt die Auszeichnung „Treasury des Jahres 2013“. Den Preis für exzellente Leistungen im Finanzmanagement eines deutschen Unternehmens nahm Christoph Koch, Leiter Treasury, stellvertretend für die Treasury-Abteilung entgegen. Ausgezeichnet wurde die Leistung der Treasury-Abteilung von Lanxess, parallel verschiedene Themen wie eine strategische Wachstumsfinanzierung, die operative Weiterentwicklung und die Einführung eines innovativen Managementreportingsystems („Treasury 3.0“) gemeistert zu haben. Das Lanxess-Treasury-Team hat Finanzierungen in Höhe von 2 Milliarden Euro für das ambitionierte Wachstumsprogramm des Spezialchemiekonzerns am Kapital- und Kreditmarkt eingesammelt. Dazu gehören zwei Private Placements, ein Offshore-Renminbi-Bond, eine Anleihe sowie eine syndizierte Kreditlinie. Daneben hat das Team um Christoph Koch das Management des globalen Pensionsvermögens weiterentwickelt, die Systemunterstützung verbessert, die Liquiditätsplanungsprozesse durch Standardisierung und Zentralisierung optimiert und den Zahlungsverkehr weiter zentralisiert.

Treasury des Jahres 2012

ALTANA AG

Das Treasury der ALTANA AG erhielt den Preis „Treasury des Jahres 2012“. Die Auszeichnung für exzellente Leistungen im Finanzmanagement eines deutschen Unternehmens nahm Klaus Gerdes, Head of Corporate Finance/Treasury, stellvertretend für die Treasury-Abteilung entgegen. Ausgezeichnet wurde die Leistung des ALTANA-Treasury, mit einem kleinen Team parallel verschiedene Kapitalmarkttransaktionen und Systemeinführungen zu meistern. Das Team führte ein neues Treasury Management System (TMS), eine Trading-Plattform für den Derivatehandel, eine Deal-Confirmation-Plattform sowie ein Multicash-System ein. Parallel dazu und zum Tagesgeschäft hat die Abteilung Konzernfinanzierung/Treasury von ALTANA noch einen Schuldschein platziert und eine syndizierte revolvierende Kreditfazilität abgeschlossen. Durch die Optimierung der Prozesse konnte das Treasury die notwendige Sicherheit und Transparenz erlangen. Das Hauptziel von ALTANA, volle Flexibilität für zukünftige Großakquisitionen zu haben, hat das Treasury erreicht. Außerdem senkten die Maßnahmen des Treasury die Kosten für den Konzern, so dass die Projekte einen echten Mehrwert für den Chemiekonzern hatten.

Treasury des Jahres 2011

Nordzucker AG

Das Treasury der Nordzucker AG erhielt 2011 die Auszeichnung „Treasury des Jahres“ für exzellente Leistungen im Finanzmanagement eines deutschen Unternehmens. Stellvertretend für die Treasury-Abteilung nahm Ralf Brunkow, Senior Vice President Corporate Treasury, den Preis entgegen. Ausgezeichnet wurde die erfolgreiche Refinanzierung eines Akquisitionskredits in Höhe von 1,36 Milliarden Euro in einem schwierigen Bankenumfeld. Die Kosten wurden dabei substantiell verringert und die Dokumentation deutlich vereinfacht. Dadurch leistete das Treasury-Team einen wichtigen Beitrag dafür, dass die Nordzucker AG eine größere unternehmerische Freiheit gewonnen hat.

Treasury des Jahres 2010

Merck KGaA

2010 wurde zum ersten Mal im Rahmen der Structured FINANCE Deutschland der Award “Treasury des Jahres” verliehen. Ausgezeichnet wurde die Treasury-Abteilung des Darmstädter Pharma- und Chemiekonzerns Merck KGaA für eine der größten strategisch wichtigen Akquisitionen im Jahr 2010. Im Frühjahr des Jahres hatte Merck das US-Life-Science-Unternehmen Millipore für rund 5,3 Milliarden Euro übernommen. Das Corporate-Finance-Treasury von Merck war für die Akquisitionsfinanzierung sowie für die Integration der über 60 neuen Tochtergesellschaften in die Finanzprozesse des Merck-Treasury‘ verantwortlich. Innerhalb von nur vier Wochen arrangierte das Treasury mit drei Banken eine Kreditvereinbarung über 4,2 Milliarden Euro – es war 2010 einer der größten Akquisitionskredite. Die Refinanzierung der Akquisition erfolgte im Anschluss durch eine Kombination von Corporate-Euro-Bondplatzierung und Kreditsyndizierung.