Stefan Baustert

QSC AG

Stefan Baustert beginnt seine Laufbahn im Jahr 1986 im Finanzbereich des Stahlkonzerns Thyssen und steigt dort schnell in eine verantwortliche Position in den Bereichen Geld- und Kapitalmarktmaßnahmen, Investor Relations und strukturierte Finanzierungen auf. Anschließend baut er die Telekommunikationsaktivitäten des Thyssen-Konzerns mit auf und wird im Zuge dessen 1994 Finanzvorstand der Thyssen Telecom. 1997 wechselt er in die Geschäftsführung von E-Plus Mobilfunk.

Nach dem Verkauf von E-Plus an die niederländische KPN wird Stefan Baustert Anfang 2003 Finanzvorstand des börsennotierten Hightech-Maschinenbauers Singulus Technologies, der bereits zu dieser Zeit mit einem rückläufigen Absatzmarkt im Kerngeschäftsfeld Optical Discs zu kämpfen hat. Baustert leitet die ersten Restrukturierungsmaßnahmen ein und steigt im Jahr 2006 zum CEO des Hightech-Unternehmens auf. Den Posten als CFO behält er in Personalunion. In dieser Zeit stößt Baustert die Diversifikation von Singulus in das Solargeschäft an, die durch hauseigene Produktentwicklungen und die Übernahme des bayerischen Solarspezialisten Stangl vorangetrieben wird.

2009 scheidet Baustert bei Singulus aus. Im Jahr 2010 wechselt er zum Maschinenbauer Rena Technologies, der wie Singulus Maschinen für nasschemische Beschichtungsprozesse im Solarmaschinenbau herstellt. Dort führt Baustert als Geschäftsführer Restrukturierungen durch.

Anfang 2015 übernimmt er die Funktion des Finanzvorstands des börsennotierten Telekommunikations- und Cloud-Anbieters QSC aus Köln.

Rainer Beaujean

Gerresheimer

1995 beginnt Rainer Beaujean seine Karriere bei der Deutschen Telekom und durchläuft verschiedene Stationen, unter anderem als Leiter des Vorstandsstabs Finanzen und Leiter Controlling für alle Auslandsbeteiligungen. Von 2000 bis 2004 ist er als CFO bei T-Online verantwortlich für die Ressorts Finanzen und Controlling. Ab 2004 bis zur Verschmelzung mit der Deutschen Telekom im Jahr 2006 ist er CEO von T-Online. Während seiner Zeit bei T-Online treibt Beaujean die Internationalisierung des Internetunternehmens und umfangreiche M&A-Aktivitäten sowie den Ausbau des Content-Geschäfts voran. T-Online ist in dieser Zeit der mit Abstand größte Wert im TecDax.

Im Juni 2007 wechselt Beaujean zum Kranhersteller Demag Cranes und verantwortet dort bis Ende 2011 als Vorstandsmitglied das Finanzressort. Zudem ist er für den weltweiten Einkauf verantwortlich. In dieser Zeit steigt Demag Cranes vom SDax in den MDax auf und wird umfangreich neu finanziert. Nach der Übernahme durch den US-Konzern Terex verlässt Beaujean das Unternehmen. Er wechselt zu einem der weltweit größten Mess- und Regeltechnikhersteller der Welt, der an der NYSE notierten Elster Group, wo er von Februar 2012 bis August des gleichen Jahres Managing Director und Finanzchef ist. Nachdem Elster vom börsennotierten britischen Unternehmen Melrose übernommen wird, verlässt er das Unternehmen.

Seit Dezember 2012 ist Rainer Beaujean Mitglied des Vorstands bei Gerresheimer und seit Februar 2013 für das Finanzressort verantwortlich. Ab Dezember 2013 übernimmt Rainer Beaujean zusätzlich zu seiner Funktion als CFO den Geschäftsbereich Life Science Research.

Dr. Reiner Beutel

MAG IAS Gruppe

In den Achtzigerjahren beginnt Reiner Beutel seine Laufbahn als Unternehmensberater bei A.T. Kearney in Düsseldorf, wo er zuletzt als Projektleiter Beratungsprojekte betreut. 1989 wechselt er als Referent in das Konzerncontrolling zu Robert Bosch nach Stuttgart, wo er zunächst Beratungsprojekte in den Bereichen Strategische Planung, M&A und Restrukturierung betreut.

1993 wechselt Beutel in Führungsfunktionen im Bosch-Konzern und hat verschiedene leitende internationale Positionen inne, unter anderem bei der Robert Bosch GmbH als Hauptabteilungsleiter Rechnungswesen, Planung und Controlling sowie Direktor und Leiter der Strategischen Unternehmensplanung, bei der Bosch Telecom GmbH als Geschäftsführer und Vorsitzender des Bereichsvorstands und zuletzt bei der Robert Bosch Tool Corp als President, Chairman und CEO.

Im Rahmen seiner Tätigkeit innerhalb des Bosch-Konzerns präge Beutel die strategische Ausrichtung des Konzerns und verantwortet zahlreiche Veränderungsprozesse und Transaktionen wie zum Beispiel die Integration der S-B Power Tool Company in den Jahren 1996 bis 1998, den Verkauf der Bosch Telekom-Aktivitäten und die Restrukturierung des nordamerikanischen Elektrowerkzeuggeschäfts.

Im Jahr 2005 wechselt Beutel als Vorsitzender des Vorstands & CFO zum Automobilzulieferer Schefenacker, wo er für zwei Jahre die finanzielle und operative Restrukturierung des Unternehmens verantwortet und erfolgreich abschließt. Von 2007 bis 2009 ist er Gesellschafter und Chairman des Board of Directors bei dem Private-Equity-geführten Automobilzulieferer Mirror Controls Int. Im Jahr 2009 übenrimmt er als CEO den Vorsitz der Geschäftsführung des börsennotierten LkW-Zulieferers SAF Holland S.A. und setzt dort die finanzielle und operative Restrukturierung und den Turnaround des Unternehmens erfolgreich um. Von 2010 bis 2012 ist er CEO bei dem Solarunternehmen Sovello. Von 2013 bis Februar 2016 ist Beutel CFO und später auch CEO der MAG IAS Gruppe.

Zudem hielt beziehungsweise hält Beutel zahlreiche Aufsichtsrats- und Beiratsmandate, unter anderem bei dem Roboterhersteller Kuka, bei Haldex AB und Key Plastics. Seit mehr als 10 Jahren berät Beutel zudem Private-Equity-Gesellschaften und Finanzinvestoren.

Christian Bigatà Joseph

GfK SE

Dr. Jürgen Bruns

Planet Home AG

Jürgen Bruns beginnt seine berufliche Laufbahn 1993 als Steuerassistenz bei der WP-Gesellschaft Arthur Andersen in Düsseldorf. Er berät vor allem Finanzinvestoren und strategische Investoren bei Unternehmenskäufen und -verkäufen.  

1997 geht Bruns zu PWC, um sowohl die Steuerberatung als auch im Transaktionsgeschäft zu prüfen und Restrukturierungen zu beraten. 1999 wechselt Bruns die Seiten und geht auf Wunsch eines PWC-Mandaten als CFO zu Lydall Gerhardi, um dort die Post-Merger Integration operativ voranzutreiben. 2001 wird Bruns vom Spezialchemiehersteller Chemtura als CFO abgeworben, um das von Schering und Ciba übernommene Industriechemikaliengeschäft zu integrieren und später die Fusion zwischen Crompton und Great Lakes Chemicals zu Chemtura zu gestalten. 2006 wird Bruns CFO des Familienunternehmens Hamker und verkauft wenig später das Unternehmen erfolgreich an Homann (Unternehmensgruppe Theo Müller).

Im Jahr 2008 wechselt Bruns zur Restrukturierungsberatung Alvarez & Marsal, wo er hauptsächlich Private-Equity-Unternehmen bei Restrukturierungen während der Finanzkrise berät und operativ unterstützt. Mitte 2009 holt ihn das Günther-Quandt Haus als CFO zum Solarspezialisten Solarwatt nach Dresden, wo er drei Jahre tätig ist.

Nachdem Solarwatt in Folge einer Restrukturierung und Refinanzierung neue Eigentümer erhält, macht sich Bruns mit einem Partner selbstständig und unterstützt als Gründer von Mittelstand I Partners seitdem Beteiligungen von Private-Equity-Häusern und Family Offices in verschiedensten Industriesektoren (unter anderem Automotive, Aerospace, Telekommunikation, Brokerage). Dort agiert er zum Teil als CFO und CRO – etwa bei dem Immobilienmakler Planet Home –, in manchen Fällen auch im Beirat, und geht fallweise neben den Hauptinvestoren auch Co-Investments ein.
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