Dieter Dehlke

Blohm+Voss B.V. Co. KG

Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre steigt Dieter Dehlke 1992 als Mitarbeiter im Bereich Investor Relations beim Preussag-Konzern ein und steigt innerhalb von drei Jahren zum Chief Financial Officer and Treasurer von Preussag North America auf. Anschließend kehrt er wieder nach Deutschland zurück und wechselt für kurze Zeit zu Siemens, wo er als Leiter Kapitalmarkt der Siemens Financial Services tätig ist.

Im Jahr 2000 wird er Direktor Finanzen bei Babcock Borsig in Oberhausen. Zwei Jahre später verlässt Dehlke das Unternehmen und wechselt zu Howaldtswerke-Deutsche Werft (heute: ThyssenKrupp Marine Systems) in Kiel. Innerhalb von zwei Jahren entwickelt er sich vom Leiter Internationale Finanzierung über die Leitung des Bereichs Unternehmensentwicklung  zum Leiter Finanzen.

2005 ist er für kurze Zeit als Managing Director im Bereich Naval Shipbuilding beim HDW-Vertriebspartner MAN Ferrostaal tätig. Anschließend wechselt Dehlke zur GEA Group, wo er vom Leiter Finanzen zum Division CFO und Geschäftsführer der GEA Process Equipment Division aufsteigt. Nach einem kurzen Aufenthalt als CFO der P+S-Werften im Jahr 2010 wird er zum CFO und schließlich zum alleinigen Geschäftsführer der PowerWind berufen, wo er eine der in Deutschland ersten Insolvenzen in Eigenverwaltung nach erfolgreicher Sanierung wesentlicher Teile des Unternehmens erfolgreich abschließen kann.

2012 ist Dieter Dehlke als Interims-Manager und CFO der e.n.o. energy tätig. 2013 wird er zum CFO des Internet-Unternehmens und browserbasierten Computerspiele-Entwickler Bigpoint berufen. Im Januar 2016 wird Dehlke Finanzvorstand beim eCommerce-Anbieter Cleverbridge, bevor er im Juli 2016 in den Schiffbau zurückkehrt und CFO des Schiffsbauers Blohm+Voss wird. Im November 2016, nach der Übernahme von Blohm+Voss durch die Lürssen Gruppe, übernimmt er dort noch weitere Aufgaben und wird zwischenzeitlich sogar zum alleinigen Geschäftsführer. Im November 2019 verlässt Dehlke überraschend Blohm+Voss.

Christian Diekmann

Deag Deutsche Entertainment AG

Nach seinem Abitur und einer Ausbildung zum Kraftfahrzeug-Mechaniker in seiner westfälischen Heimatstadt Münster steigt Diekmann in das Konzertgeschäft ein und arbeitet für die Münsteraner Konzertagentur jtc. Nur ein Jahr später wechselt Diekmann zum Konzertbüro Schoneberg und baut dort die neuen Bereiche Rock/Pop und Independent/Alternative mit rund 100 Konzerten im Jahr auf.

Parallel beginnt  er an der Fachhochschule Münster ein BWL-Studium, das er im Jahr 2000 erfolgreich abschließt. Mit dem BWL-Diplom in der Tasche verlässt er Münster und das Konzert-Business und steigt in das Produktmarketing des Autoherstellers Porsche ein.

Doch Diekmanns erster Ausflug in die Autoindustrie währt nur kurz. Schon im Jahr 2001 geht er nach Berlin zur Deutschen Entertainment AG (Deag), wo er fortan dem Deag-Gründer und CEO Peter Schwenkow als Vorstandsassistent operatives Geschäft und Marketing zur Seite steht.

Zwischen 2004 und 2006 zieht es Diekmann nochmal zurück in die Autoindustrie: Er arbeitet bei Volkswagen in Wolfsburg im Bereich Dialog- und Internetmarketing und hält parallel am Institut für Medienwissenschaften der Universität Potsdam Vorlesungen. In dieser Zeit bleibt er Schwenkow aber beratend verbunden. 2006 holt ihn der Berliner Unternehmer zurück zur Deag und macht Diekmann zum COO des führenden deutschen Konzertveranstalters. Im September 2009 übernimmt Diekmann neben seiner Aufgabe als COO zusätzlich auch die Leitung des Finanzressorts inklusive Investor Relations. Ab April 2016 gibt Diekmann seinen CFO-Posten bei der DEAG ab und soll sich verstärkt als Chief Digital Officer um die Digitalisierung des Konzertveranstalters kümmern.

Dr. Bernhard Düttmann

Ceconomy AG

Von 1986 bis 1988 arbeitet Düttmann als Assistent des Lehrstuhls für Industriebetriebslehre und industrielle Organisation an der Universität Hamburg. Zwischen 1989 und 1991 ist er Länderreferent im Controlling der Tochtergesellschaften von Beiersdorf. Die folgenden drei Jahre arbeitet er zunächst als regionaler Vertriebsleiter, dann als internationaler Produktmanager im Geschäftsbereich tesa Consumer. 1994 bis 1999 ist er Vice President für Finance und Controlling bei der Tochtergesellschaft Four-Pillar Beiersdorf in Singapur.

1999 kehrt er nach Deutschland zurück und übernimmt die Controlling-Verantwortung für das globale tesa-Geschäft. Zwei Jahre später, im März 2001, wird Düttmann Finanzchef von tesa. 2005 übernimmter zusätzlich die Verantwortung für den Geschäftsbereich tesa Consumer.

2006 wird er dann als CFO in den Vorstand von Beiersdorf berufen mit der Verantwortung für Finanzen und IT sowie die Region Lateinamerika. In 2010 übernimmt er zusätzlich das Ressort Personal sowie anstelle von Lateinamerika die Region Middle East, Afrika und die Türkei.

Von Beiersdorf wechselt Düttmann zum Chemiekonzern Lanxess, wo er am 1. April 2011 sein Amt als CFO antritt. Nachdem im Frühjahr 2014 CEO Axel Heitmann Lanxess überraschend verlässt, übernimmt Düttmann interimistisch bis April 2014 die Leitung des Konzerns. Im Juli 2017 heuert Düttmann für wenige Monate als Interims-CFO beim Bad-Vilbeler Arzneimittelkonzern Stada an. Im Januar 2019 wird der Manager Interims-Finanzchef des Elektronikfachhändlers Ceconomy, wo er zuvor als Aufsichtsrat agierte. Der Feuerwehreinsatz endet Anfang März.

Der zweite Noteinsatz Düttmanns sollte nicht lange auf sich warten lassen: Nach einem internen Machtkampf zwischen CEO Jörn Werner und Media-Saturn-Holding-CEO Ferran Reverter musste Werner den Konzern verlassen. Düttmann wurde daraufhin zum CEO berufen.
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