Prof. Dr. A. Stefan Kirsten

Vonovia SE

Name:
Prof. Dr. A. Stefan Kirsten
Unternehmen:
Vonovia SE
Ressort:
Finanzen
Position:
CFO von Januar 2011 bis Mai 2018
Ausbildung:
Von 1981 bis 1986 studiert Stefan Kirsten Betriebswirtschaftslehre und Informatik an der Fern-Universität Hagen und der Georg-August-Universität zu Göttingen. Er schließt das Studium 1986 als Diplom-Kaufmann ab.

1991 promoviert er zum Dr. rer. pol., von 1996 an absolviert Kirsten zudem das Stanford Executive Program an der Graduate School of Business der Stanford University in Kalifornien. Von 1995 an lehrt er an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland, seit 2001 hat Stefan Kirsten eine Honorarprofessur an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen inne.
Geburtstag:
22.02.1961
Familie:
Verheiratet, eine Tochter
Ehrenamt:
Keine Angaben
Hobbies:
Keine Angaben

Karriere

Stefan Kirsten arbeitet nach dem Studium zunächst bei Arthur Andersen in der Wirtschaftsprüfung. Im Oktober 1987 wechselt er zu Rheinmetall Wehrtechnik, wo er Assistent des CEO wird. Nach einer Station im Controlling des Markenartiklers WMF sowie in der Finanzabteilung von EMI Music wechselt Kirsten 1996 als Group Controller zum Handelskonzern Metro, wo er 2000 Finanzvorstand wird.

2002 wechselt er als CFO zu ThyssenKrupp, bevor er 2007 als CEO des Handels- und Immobilienkonzerns Majid Al Futtaim Group in die Vereinigten Arabischen Emirate geht. Nach Stationen bei der Managementberatung SCCO International und der portugiesischen Unternehmensgruppe Jeronimo Martins SGPS wechselt Stefan Kirsten im Januar 2011 als CFO zur Deutschen Annington, die sich nach der Übernahme von Gagfah in Vonovia umbenennt. Im November 2017 wird Kirsten für seine Arbeit zum CFO des Jahres 2017 gekürt.

Im Mai 2018 verlässt er das Unternehmen auf eigenen Wunsch.

Karriere-Highlights:

1) Im November 2017 zeichnet FINANCE Stefan Kirsten für seine Arbeit als CFO des Jahres 2017 aus.

2) Im Dezember 2014 fädelt Kirsten die Übernahme des großen Immobilienkonzerns Gagfah ein. Mit 350.000 Wohnungen und einem Portfoliowert von 21 Milliarden Euro wird das kombinierte Unternehmen zum zweitgrößten börsennotierten Immobilienkonzern Kontinentaleuropas.

3) 2013 leitet er die umfangreiche Refinanzierung der Deutschen Annington, darunter auch den Börsengang des Unternehmens mit einem Volumen von 575 Millionen Euro. Wenige Tage nach dem Börsengang begibt das Unternehmen erstmals eine unbesicherte festverzinsliche Unternehmensanleihe mit einem Gesamtnennbetrag von 1,3 Milliarden Euro. Die Anleihen werden in zwei Tranchen mit Laufzeiten von drei und sechs Jahren ausgegeben.

4) Im Oktober 2013 schließt die Deutsche Annington ihre vollständige Refinanzierung durch Anleiheemissionen in den USA und in Europa ab. Das Unternehmen begibt erstmals eine US-Anleihe und sammelt insgesamt 1 Milliarde US-Dollar ein. Es ist nach Unternehmensangaben die bis dato zweitgrößte Anleiheemission in der Immobilienbranche in den USA und die größte US-Emission eines europäischen Immobilienunternehmens.  Weiter nimmt die Deutsche Annington über eine Platzierung im Rahmen eines neuen Medium-Term-Notes (MTN)-Schuldverschreibungsprogramms 500 Millionen Euro ein. Mit verschiedenen nationalen und internationalen Banken, Versicherungen und Pensionsfonds schließt das Unternehmen zudem strukturierte Finanzierungen über mehr als 1,7 Milliarden Euro ab. All diese Finanzierungen dienen der Ablösung der 2006 begebenen sowie 2011 und 2012 umfassend restrukturierten GRAND-Verbriefung – mit einem Emissionsvolumen von 5,8 Milliarden Euro die vormals größte Immobilienverbriefung Europas.

5) 2011 und 2012 verantwortet Stefan Kirsten die Restrukturierung von Europas größtem CMBS (Commercial mortgage-backed Securities). 

MEHR zur Person