Udo Giegerich

Uniper SE

Udo Giegerich beginnt seine Karriere 1993 bei der Unternehmensberatung Coopers & Lybrand in Frankfurt als Berater und Projektleiter im Bereich Banken/Finanzdienstleister. Für Coopers & Lybrand wechselt er 1995 nach Zürich. Es folgen insgesamt acht Jahre als Unternehmensberater bei Coopers & Lybrand und anderen Big Four Gesellschaften in Zürich, Schweiz. In dieser Zeit berät er nationale und internationale Unternehmen in der Weiterentwicklung der CFO-Funktion, der Prozessgestaltung im und der Auswahl von IT Systemen für den Finanzbereich.

2003 wechselt er von der Beratungsbranche zum Öl- und Gaskonzern in CEE, der OMV in Wien, wo er den Bereich Group Treasury leitet. Innerhalb des Konzerns steigt er auf und ist ab 2006 Divisional CFO des Segments Gas & Strom der OMV Gas International in Wien (seit 2008 OMV Gas & Power), wo er das Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Risk Management, Steuern, IT und M&A verantwortet. Parallel zu den Tätigkeiten in der OMV ist er auch Aufsichtsrat der konzernunabhängigen APK Pensionskasse, Wien.

Mit dem Wechsel in die Bankbranche zur Bawag im Jahr 2007 übernimmt er erste Managementverpflichtungen unter dem Vorstand als Managing Director, Prokurist und Bereichsleiter Group Controlling und Investor Relations. Darauf folgt ab Ende 2009 eine einjährige Station als Interim Treasurer bei der österreichischen Bundesimmobiliengesellschaft.

Als Geschäftsführer und CFO bei der 50Hertz Transmission verantwortet er seit 2011 unter anderem die Bereiche Rechnungswesen, Controlling/Risk Management, Treasury, Einkauf, IT und indirekt die Interne Revision. Im Juli 2015 verlässt er das Unternehmen. Seit Januar 2016 ist Giegerich Executive Vice President Group Finance bei der von E.on abgespaltenen Kraftwerks- und Energiehandelssparte Uniper.

Rüdiger Andreas Günther

Francotyp-Postalia Holding AG

1985 startet Günther seine berufliche Laufbahn als Investmentbanker und Country Manager bei der Continental Bank of Chicago. Ab 1988 zunächst als Bereichsleiter, später dann als Leiter des Zentralbereichs Finanzen von Metro setzt Günther Schwerpunkte in der Akquisitionsfinanzierung. Weitere Schwerpunkte sind die Etablierung des Finanz-Controllings, einer Risk-Management-Funktion und eines MIS-Systems für Finanzrisiken.

Bei dem Landmaschinenhersteller Claas durchläuft Günther ab 1993 verschiedene Managementfunktionen bis zum CFO und wird später auch noch Sprecher der Geschäftsführung. Mit der Übernahme von Renault Agriculture initiiert Günther den internationalen Geschäftsaufbau der Claas Gruppe und finanziert den Wachstumskurs mit innovativen Finanzierungsinstrumenten.

2007 geht Günther als CFO und Arbeitsdirektor zu dem Dax-Konzern Infineon. Dort baut er unter anderem eine Defense-Strategie gegen Hedgefonds und unfreundliche Investoren auf. Im Jahre 2008 wird er als CFO in den Vorstand von Arcandor berufen, um einen Sanierungsplan zu erarbeiten, der die Verselbstständigung der verschiedenen Unternehmensteile Thomas Cook, Karstadt und Quelle zum Ziel hat.

Im April 2012 wird Günther CFO des Technologiekonzerns Jenoptik, wo er die ERP-Struktur des Unternehmens mit Hilfe eines neuen SAP-Systems modernisiert. Das Projekt hat eine Laufzeit von fünf Jahren und ein Budget von über 20 Millionen Euro. Günther verlässt Jenoptik im März 2015 und übernimmt im Januar 2016 den Vorstandsvorsitz bei dem Frankiermaschinenhersteller Francotyp-Postalia. Wie bereits sein Vorgänger übernimmt er dort gleichzeitig auch die Leitung des Finanzressorts.
   

Dr. Bernhard Günther

Innogy SE

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