Gerald Klinck

TLG Immobilien AG

Name:
Gerald Klinck
Unternehmen:
TLG Immobilien AG
Ressort:
Finanzen
Position:
CFO ab Oktober 2018
Ausbildung:
Studium an der Universität Lüneburg, Abschluss: Diplom-Kaufmann
Geburtstag:
27.06.1969
Familie:
Verheiratet, zwei Kinder
Ehrenamt:
Keine Angaben
Hobbies:
Keine Angaben

Karriere

Bereits seit 1997 arbeitet Gerald Klinck in der Immobilienbranche. Er beginnt seine Karriere bei der HSH Nordbank, wo er als Mitglied der Projektleitung die Engagements beim Wohnungsunternehmen Gehag und der LEG Schleswig-Holstein mit betreut. Von 2002 an leitet er den Geschäftsbereich Beteiligungen, ein Jahr später wird er als CFO der HSH Real Estate Consulting Teil der Geschäftsführung.

2006 wechselt Klinck zur Gehag und leitet dort die Unternehmenssteuerung und Unternehmensplanung. Im Anschluss wechselt er zum Mutterkonzern Deutsche Wohnen, wo er ebenfalls die Unternehmenssteuerung und -planung leitet. 2009 wird er Mitglied des Executive Boards.

Seit April 2011 ist Klinck beim Immobilienkonzern Gagfah tätig, wo er zunächst als Leiter für das Ressort Finanzen arbeitet. Im April 2012 wird er zum CFO ernannt.

Nach der Übernahme der Gagfah durch die Deutsche Annington rückt Klinck in den Vorstand des fusionierten Unternehmens vor, das sich später in Vonovia umbenennt. Dort ist er nun als Chief Controlling Officer für die Bereiche Konzern- und Portfolio-Controlling, Immobilienbewertung, zentraler Einkauf sowie das Geschäft der Wohnungseigentumsverwaltung verantwortlich. Im Mai 2018 verlässt Klinck den Bochumer Dax-Konzern.

Im Juli wird bekannt, dass Klinck von Oktober an den CFO-Posten bei TLG Immobilien übernehmen wird.

Karriere-Highlights:

1) Im Dezember 2014 fusioniert die Gagfah mit der Deutschen Annington. Mit 350.000 Wohnungen und einem Portfoliowert von 21 Milliarden Euro wird das kombinierte Unternehmen zum zweitgrößten börsennotierten Immobilienkonzern Kontinentaleuropas.

2) In den Jahren 2013 und 2014 refinanziert CFO Gerald Klinck mit seinen Kollegen weit mehr als 4 Milliarden Euro an Verbindlichkeiten. Die Refinanzierung erfolgt insbesondere über CMBS-Strukturen (Commerical Mortgage Backed Securities) nach einem neuen Standard, der den Fokus auf Transparenz und einfache Strukturen legt, sowie über klassische Bankfinanzierungen und Wandelanleihen. Mit einem Volumen von mehr als 4 Milliarden Euro zählt die Refinanzierung der Gagfah zu einem der größten CMBS-Finanzierungsprojekte in Europa seit der Finanzkrise. Dem Unternehmen zufolge hat die Finanzierung „sehr attraktive Zins- und Tilgungskonditionen“ und eine flexible Struktur. Nach eigenen Angaben erreicht das Unternehmen mit 2,8 Prozent jährlich das niedrigste Zinsniveau unter den großen börsennotierten Wohnimmobiliengesellschaften und erzielt eine Einsparung von über 150 Basispunkten gegenüber dem Jahr 2012. Dadurch erhält die Gagfah ihre Dividendenfähigkeit zurück.

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