Dr. Axel Kaufmann

Rational AG

Axel Kaufmann beginnt seine Karriere 1992 als Trainee bei der Deutschen Bank AG und promoviert berufsbegleitend. Vier Jahre später wechselt der Betriebswirt zur Siemens AG, wo er 2001 CFO eines Shared Service Bereichs im Großraum New York City wird. 2004 kehrt Kaufmann nach Deutschland zurück. Dort zeichnet er zunächst für die kaufmännische Leitung einer Supply-Chain-Organisation innerhalb des Siemens-Konzerns verantwortlich. Anschließend wird er im Jahre 2005 kaufmännischer Leiter eines weltweit agierenden Software-Geschäftszweigs in der Konzernzentrale in München.

Nach elf Jahren im Siemens-Konzern zieht es Kaufmann 2007 erneut ins Ausland, er ist Teil der Startformation des Mergers mit der finnischen Nokia (heute: Nokia Networks) und operiert schwerpunktmäßig aus Helsinki. Bei dem deutsch-finnischen Joint Venture übernimmt Kaufmann zunächst die kaufmännische Leitung einer Business Unit, ein Jahr später überträgt man ihm alle vier Business Units, Kaufmann berichtet an den CFO. Im Jahr 2009 wechselt er aus dem Finanzbereich in die Konzernstrategie und übernimmt das Team der „Business Insights“ inklusive der globalen Markt- und Wettbewerbsanalyse.

Im Oktober 2010 erreicht Kaufmann dann die erste Führungsebene: Bei dem börsennotierten Familienunternehmen Koenig & Bauer AG in Würzburg übernimmt er den CFO-Posten. Als solcher ist Kaufmann für die Ressorts Finance, IT, Tax und Compliance zuständig. Später kommt noch das neu geschaffene Ressort Einkauf hinzu. 2011 wird der Finanzchef auch stellvertretender Vorstandschef bei dem in der Sanierung befindlichen Maschinenbauer.

Ende 2014 verabschiedet sich Kaufmann und nimmt ein Sabbatical, im Sommer 2015 wird sein Einstieg beim ebenfalls im SDax-notierten Groß- und Industrieküchenhersteller Rational AG bekannt. Dort beginnt er im Oktober 2015 und übernimmt binnen eines Quartals die Funktion des Finanzvorstands.

Dr. Matthias Koch

St. Jude Medical AG

Nach der Promotion beginnt Matthias Koch im Jahr 2004 seine Karriere im Finanzbereich des Konsumgüterunternehmens Procter & Gamble und verantwortet dort schnell verschiedene große Marken und Kunden in den Bereichen Financial Planning & Analysis und Accounting. Sein besonderer Fokus liegt dabei auf den Themenbereichen Wachstum und Profitabilität. In diesem Zusammenhang leitet er verschiedene länderübergreifende Projekte zur Optimierung der Prozesse und Systeme innerhalb des Konzerns und führt 2010 eine integrierte IT-Lösung für das Vertriebscontrolling ein. Darüber hinaus leitet er gemeinsam mit mehreren großen Kunden von P&G ein Projekt zur Vereinfachung der externen Konditionenstrukturen.

Anknüpfend an seine Tätigkeit in den Bereichen Marketing und Vertrieb wendet sich Koch dem Produktions- und Logistikbereich von Procter & Gamble zu, wo er von 2010 bis 2012 als Bereichsleiter Finanzen das zweitgrößte P&G-Werk weltweit sowie das europäische Logistik-Zentrum in Euskirchen mit über 2.000 Mitarbeitern verantwortet. Hier leitet er verschiedene große Umstrukturierungen sowie Kostensenkungsprojekte und entwickelt ein neues, globales Modell für den Finanz-Support in allen P&G-Werken mit.

Im Jahr 2012 wird Matthias Koch von St Jude Medical, einem Anbieter für Medizintechnik (unter anderem Herzschrittmacher, Katheter und Herzklappen), als Leiter des Finanzbereichs EMEA zum Geschäftsführer berufen. Besondere Fokusthemen dieser Rolle sind die systematische Verbesserung der Profitabilität, die unternehmensweite Umstellung auf eine effektive Matrix-Organisation sowie eine deutliche Verbesserung der Buchhaltungs- und Treasury-Prozesse durch Standardisierung und Systemeinführungen über die gesamte EMEA-Region. Darüber hinaus ist Matthias Koch bei St. Jude Medical für mehrere M&A-Projekte verantwortlich.

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