Simone Menne

Boehringer Ingelheim GmbH & Co. KG

Menne startet 1987 in der Revisionsabteilung von ITT und wechselt 1989 als Revisorin zur Deutschen Lufthansa. Seitdem ist sie in diversen Positionen dort tätig gewesen. Ab 1992 leitet sie das Rechnungswesen für die Region Westafrika. Drei Jahre später wechselt Menne nach Deutschland zur Lufthansa Revenue Services und leitet bis 1999 die EDV, die Nutzerservices sowie ein Projekt zur Neuausrichtung der Erlös- und Leistungsrechnung des Geschäftsbereichs Lufthansa Passage. Darüber hinaus ist sie die Geschäftsführerin der Lufthansa Revenue Services.

Von 1999 bis 2004 verantwortet sie die kaufmännische Verwaltung sowie den Personalbereich, bis 2001 zunächst für die Region Südwesteuropa, später dann für Europa insgesamt. Von 2004 bis 2010 übernimmt Menne die Leitung des Finanz- und Rechnungswesens der Lufthansa Technik.

2010 wechselt Menne als CFO zur Fluggesellschaft British Midland, an der die Lufthansa beteiligt ist, bis sie 2012 zur Finanzchefin der Deutschen Lufthansa berufen wird. Neben ihrem CFO-Job beim Lufthansa-Konzern ist Menne Aufsichtsratsvorsitzende der Lufthansa Cargo AG, LSG Lufthansa Service Holding AG, Lufthansa Systems AG, sowie der Delvag Luftfahrtversicherungs AG. Außerdem ist sie Aufsichtsratsmitglied der Lufthansa Technik AG.

Im August 2016 verlässt sie auf eigenen Wunsch die Lufthansa, um sich "persönlich weterzuentwickeln". Sie geht als Finanzchefin zu dem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim. Im Dezember 2017 verlässt Simone Menne das Unternehmen wieder.

Menne bleibt weiterhin als Aufsichtsrätin für verschiedene Unternehmen tätig und widmet sich 2018 einem neuen Projekt: Sie eröffnet eine Kunstgalerie in ihrer Heimatstadt Kiel.

Dr. Christian Müller

Carl Zeiss AG

Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Frankfurt am Main startet Müller seine Laufbahn bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft C&L Deutsche Revision AG in Frankfurt, einer Vorgängergesellschaft von PricewaterhouseCoopers. Sein Schwerpunkt liegt auf der Prüfung der Jahres- und Konzernabschlüsse von Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau und Chemie sowie der Automobilzulieferindustrie.

Im Jahr 1997 wechselt Müller in die strategische Holding des Mischkonzerns Viag in München. Dort leitete er zahlreiche Projekte im Bereich Revision und Risikomanagement und nimmt auf die Weiterentwicklung des Kontrollsystems des Konzerns erfolgreich Einfluss. Zudem wirkte er in dieser Zeit bei diversen M&A-Projekten mit. 1999 wechselt er in die Chemie-Sparte des Konzerns, der Degussa AG, und wird dort kaufmännischer Leiter eines Geschäftsbereichs.

Im Jahr 2002 kommt Müller als Leiter der Konzernfunktion Revision/ Risikomanagement zur Zeiss-Gruppe. Die Einführung eines konzernweiten systematischen Risikomanagementsystems, der Aufbau einer schlagkräftigen Konzernrevision sowie Projekte zur Verbesserung der Wirksamkeit und Effizienz von Prozessen und Systemen stehen im Mittelpunkt seiner Arbeit. Zudem ist Müller bei zahlreichen M&A-Projekten im Einsatz.

Im Jahr 2006 wechselt er in den Bereich Medizintechnik, wo er die Leitung der neu geschaffenen strategischen Geschäftseinheit (SBU) Chirurgische Ophthalmologie übernimmt. In diesem Rahmen hat Müller mehrere akquirierte Unternehmen in den Konzern integriert. Im Jahr 2009 steigt Müller zum CFO von Carl Zeiss Meditec auf. Das Unternehmen hat seinen Umsatz seitdem erheblich ausgeweitet. Im Oktober 2018 steigt Müller in den Vorstand der Konzernmutter Carl Zeiss auf und übernimmt dort den CFO-Posten von Thomas Spitzenpfeil. 
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