Dr. Christof Schulte

Thüga AG

Nach dem Studium und der Promotion an der Universität Passau startet Christof Schulte seine berufliche Laufbahn zunächst 1988 bei Bertelsmann in Gütersloh. Nach einem Engagement als Partner der Unternehmensberatung RBP Management Consultants in München geht er 1993 zur Schickedanz Holding, wo er den Zentralbereich Planung und Controlling leitet und unter anderem die Verkäufe der Industriebeteiligungen unterstützt.

1996 wechselt Schulte zur Viag-Gruppe (heute Eon), wo er zunächst bei der Führungsgesellschaft Klöckner & Co. den Controllingbereich und zusätzlich die Unternehmensentwicklung leitet. Von 1999 bis 2010 ist Schulte bei Eon Energie in verschiedenen kaufmännischen Führungspositionen tätig und ab 2004 Mitglied der Top Executive Group des Eon-Konzerns. Nach der Fusion von Veba und Viag zu Eon leitet Schulte zunächst den Bereich Einkauf und Logistik der Eon Energie und trägt anschließend als Leiter von Eon@future die Verantwortung für eine europaweite Best Practice Plattform. Mit über dreißig Projekten zur Umsetzung operativer Exzellenz in den Bereichen Vertrieb, Netz, Beschaffung, Kapitalproduktivität und Wissensmanagement werden sowohl deutliche Ergebnisbeiträge als auch Kapitalfreisetzungen realisiert.

Für den Energieversorger ist er auch fünf Jahre lang als CFO im Ausland tätig, in Ungarn und den Beneluxländern. Schwerpunkt seiner dortigen Aufgaben ist jeweils die Restrukturierung und Neuaufstellung der gesamten Finanzorganisation und IT. 2007 wird er in die Geschäftsführung der Eon Netz GmbH in Bayreuth berufen, wo er unter anderem die Verantwortung für die kaufmännischen Ressorts, IT, Einkauf, Personal und Offshore übernimmt.

Im Rahmen des Verkaufs des Übertragungsnetzes von Eon Netz an TenneT wechselt Schulte als Geschäftsführer (CFO) zu TenneT TSO, zusätzlich wird er in das Management Board der TenneT Holding in den Niederlanden berufen und trägt dort die gruppenweite Verantwortung für den Einkauf (Chief Procurement Officer) und alle Offshore-Aktivitäten (Chief Offshore Officer).

Im August 2011 folgt schließlich der Wechsel in den Vorstand der bundesweit tätigen Energieholding Thüga. Seitdem ist Christof Schulte auch Mitglied der Geschäftsführung der Thüga Management GmbH, Mitglied des Vorstandes der Contigas Deutsche Energie-AG sowie Mitglied in sechzehn Aufsichtsrats- bzw. Beiratsgremien.

Thomas Schulz

MS Ultraschall Technologie GmbH

Nach seinem Studium 1997 beginnt Thomas Schulz seine Karriere in verschiedenen Bereichen des Rechnungswesens und Controllings bei Continental mit Schwerpunkt auf der Integration neuer Finanz- und Controlling-Prozesse in SAP. Nach vier Jahren wechselt er zu Alcatel Distribution und übernimmt dort als Leiter Finanzen und Controlling die Regionen Nord und Ost. Dort führt er ein Vertriebscontrolling ein, begleitet die Private Equity-Übernahme durch einen amerikanischen Investor und steuert die Post-Merger-Integration.

Nach der Integration wechselt Schulz 2005 als CFO zu Metso Panelboard, einer deutschen Tochter der finnischen Metso Gruppe. Hier steht die Implementierung eines internationalen SAP mit drei Schwestergesellschaften im Vordergrund. Daneben führt er eine Restrukturierung der Gesellschaft durch und begleitet den Verkauf der Sparte an die Siempelkamp Gruppe.

Im Anschluss an die Post-Merger-Integration schließt Thomas Schulz sich im Jahr 2009 als CFO dem Consulting- und Ingenieurdienstleistungsunternehmen Grontmij an, eine deutsche Tochtergesellschaft der niederländischen Grontmij Gruppe.

Im Januar 2015 zieht es ihn dann zurück in den Maschinenbau und er wird CFO des Familienunternehmens MKN, um dort die administrativen und internationalen Strukturen auf- und auszubauen. Besonders alle Themen um den Begriff „Industrie 4.0“, die für den CFO Bereich notwendig sind, stehen im Vordergrund.

Im Juli 2017 wechselt Schulz zu dem Maschinenbauunternehmen MS Ultraschall Technologie, einer Tochter von MS Industrie, und wird dort Kaufmännischer Geschäftsführer/CFO. Weiterhin sind die Digitalisierung und internationale Prozessorganisation die großen Themen auf der Agenda.

Michael Sen

Siemens AG

Bereits während seines Studiums an der Technischen Universität in Berlin arbeitet Sen auf Teilzeitbasis im Bereich Wirtschaftsplanung Gasturbinenwerk für die Siemens AG in Berlin und sammelt in der amerikanischen Niederlassung Praxiserfahrung. Nach seinem Abschluss 1996 wird er von Siemens Vollzeit angestellt und übernimmt im Standort München zahlreiche operative und strategische Projekt- und Führungsaufgaben in den Abteilungen Unternehmensplanung und -entwicklung und Finanzen.

Von 2001 bis 2002 hat er das Amt des Leiters für Bereichsprogramme zur Effizienz- und Wachstumssteigerung im Geschäftsbereich Siemens Mobile inne. Danach bekleidet Sen ein Jahr lang den CFO-Posten im Solutions-Geschäft, ehe er in selbiger Position 2004 in den Bereich Applications & Solutions wechselt.

Im Anschluss übernimmt Sen von 2005 bis 2007 die Leitung der Abteilung Strategy Transformation. 2007 bis 2008 ist er Leiter der Investor Relations, bevor er zum CFO des Sektors Healthcare und Mitglied der Geschäftsführung im Standort Erlangen aufsteigt.

Nach rund sieben Jahren in diesem Amt wird Michael Sen im Zuge des Konzernumbaus bei E.on von dem Energieriesen abgeworben und ist seit Anfang Juni 2015 dessen neuer CFO. Damit folgt er auf Klaus Schäfer, der fortan den Vorstandsvorsitz der neu gegründeten E.on-Gesellschaft Uniper innehat.

Im November 2016 erhält Sen ein Angebot seines früheren Arbeitgebers Siemens, zurückzukehren und im Vorstand die Verantwortung für die Bereiche Medizintechnik (Siemens Healthineers), Windkraft (Siemens Gamesa) und Global Services zu übernehmen. Sen nimmt dieses an und wechselt im April 2017 zu den Münchenern.

Lydia Sommer

Knooing GmbH

Mit ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau bei Siemens beginnt für Lydia Sommer eine langjährige Karriere mit verschiedenen leitenden Positionen im Finanzbereich von Siemens. Von 1994 bis 1997 ist Sommer Head of Finance & Controlling bei der Network Systems Group von Siemens. Anschließend wird sie Vice President Finance & Administration der Sales-Einheit der Electromechanical Components Group. Ein Jahr später wird sie zusätzlich CFO der General Purpose and Telecom Relays Division.

1999 wird die gesamte Gruppe an Tyco International verkauft, aber Sommers Karriere bei Siemens geht weiter. 2001 wird sie CFO bei Siemens Corporate Technology, drei Jahre später wird sie Senior Vice President Finance, Accounting and Controlling bei Siemens Information and Communication Mobile. Von 2004 bis 2005 ist Lydia Sommer CFO der Siemens-Handysparte „Siemens Mobile Devices Com“, die an BenQ Corp verkauft wird. Anschließend ist sie bei BenQ Mobile als Managing Director und Senior VP Controlling tätig.

2007 wechselt sie zu Nokia, wo sie als Country Director und Vorsitzende der Geschäftsführung die deutschen Geschäfte von Nokia Siemens Network leitet. 2012 schließlich verlässt sie den Konzern und wird CFO bei dem Wechselrichterhersteller SMA Solar Technology, wo sie die Bereiche Finanzen, Controlling, Recht und Compliance sowie Personal verantwortet. Im Februar 2015 muss sie das Unternehmen wieder verlassen, nachdem im Zuge eines Kostenabbauprogramms auch die CFO-Position eingespart wird. Im Mai 2018 beruft der 2013 gegründete Münchener IT-Dienstleister Knooing Lydia Sommer zur Finanzchefin.
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