Thomas Gross

Armaturenwerk Hoetensleben GmbH

Name:
Thomas Gross
Unternehmen:
Armaturenwerk Hoetensleben GmbH
Ressort:
Finanzen, Controlling, IT, HR, Einkauf
Position:
CFO seit September 2011
Ausbildung:
Ausbildung als Maschinenschlosser und Studium zum Betriebswirt an der Martin-Luther-King-Schule in Kassel.
Geburtstag:
26.02.1966
Familie:
Thomas Gross ist verheiratet mit einer Justizbeamtin, lebt in Nordhessen und hat 2 Kinder, die gerade studieren.
Ehrenamt:
Gross leitet den Arbeitskreis Thüringen beim Internationalen Controllerverein und ist Mitglied der amerikanischen Handelskammer AmCham.
Hobbies:
Keine Angaben. 

Karriere

Von 1997 bis 2002 ist Thomas Gross im Controlling von Magna Steyr Metalforming tätig, zuletzt als Projektleiter für ein SUV und Konzerncontroller. Im darauf folgenden Jahr wird er Direktor Controlling von MicroIDENTT, und behält diese Position bis zum erfolgreichen Abverkauf aller Beteiligungen. Von 2003 bis 2005 ist Gross Mitglied der Geschäftsführung für Finanzen und Controlling der FER Fahrzeugelektrik mit anschließendem Merger mit der Truck Lite, einem Unternehmen der Penske Group.

In den folgenden vier Jahre sammelt Gross schließlich Erfahrungen als Generalist in den Positionen als Plant Manager & Controller (Werkleiter) bei Cooper Standard Automotive und zudem als European Controller bei Key Plastics. Er spezialisiert sich auf Produktionsunternehmen, vornehmlich aus der Kunststoff- und  Metallverarbeitung.Im September 2011 wird er beim Armaturenwerk Hoetensleben in die Position des CFO berufen.

Karriere-Highlights:

1) Gross konnte beim Armaturenwerk Hötensleben durch eine Teilung der Bankavale trotz enger Zusammenarbeit mit Anlagenbauern in Krisenländern einen Finanzierungsengpass vermeiden.

2) Durch den Aufbau von Repräsentanzen in Frankreich, Italien, Schweden und die Übernahme eines Unternehmens in Großbritannien hat das Armaturenwerk Hötensleben die Internationalisierung erfolgreich vorangetrieben.

3) Ausbau der IT-Landschaft zur Stabilisierung und Verkürzung der Zugriffszeiten mit konsequenter Einführung von EDI und elektronischem Datenaustausch.

MEHR zur Person

Thomas Gross, Armaturenwerk Hötensleben: Der Controller

Thomas Gross ist nicht nur CFO, sondern auch Controller durch und durch. Als Finanzchef des Armaturenwerks Hötensleben bleibt er seinen alten Gewohnheiten treu und scheut nichts mehr, als sich nur auf administrative Aufgaben im Hintergrund zu beschränken.

Auf wohl kaum einen CFO trifft das Klischee des Zahlenmenschen, der im stillen Kämmerlein über den Büchern sitzt, so wenig zu wie auf Thomas Gross. Denn mit der bloßen Theorie gibt Gross sich nicht zufrieden. Wenn er es für nötig hält, geht er auch mal raus in die Produktionshallen, um sich direkt mit den Mitarbeitern auszutauschen. Sein gesamtes bisheriges Berufsleben hat Gross bei produzierenden Unternehmen mit den Schwerpunkten Kunststoff- oder Metallverarbeitung verbracht. Hier kann er am besten seine Stärken ausleben, wie er sagt: „Die Kommunikation mit Technikern liegt mir einfach. Da kommt mir meine Ausbildung als Maschinenschlosser zugute.“

Aber Gross spricht auch die Sprache der Betriebswirte. Nach seiner Schlosserlehre und dem BWL-Studium in Kassel nahe seiner Heimatstadt Eschwege macht er sich als Leitender Controller an verschiedenen Stationen einen Namen – darunter bei Magna Steyr Metalforming, MicroIDENTT, FER Fahrzeugelektronik und Key Plastics. Hier kann er auch umfangreiche Erfahrungen im Bereich M&A sowie Mergerintegration sammeln. Gleichzeitig holt Gross sich seinen Schliff als Generalist: Bei Cooper Standard Automotive übernimmt er ab 2007 die Funktion des Werkleiters.

Als Mitte 2011 das Angebot kommt, das Finanzressort des Armaturenwerks Hötensleben zu übernehmen, zögert Gross nicht und nutzt die Chance, sich auch als Stratege zu beweisen. Das muss er auch, denn kurz nach seinem Amtsantritt übernimmt das Armaturenwerk Hötensleben ein englisches Unternehmen und baut parallel dazu Standorte in mehreren europäischen Ländern auf.

Speziell der Zukauf bringt einige Herausforderungen mit sich, das ERP-System der Engländer muss vom Vorbesitzer gelöst und komplett neu nach  deutschen Vorgaben aufgesetzt werden. Ein umfangreiches Projekt, aber Gross kann nach wenigen Monaten den Erfolg vermelden: Mit viel Kommunikation und dem Wissen um das Handwerkszeug eines Controllers hat der CFO die Mitarbeiter am neuen Standort mitgezogen.

sarah.nitsche[at]finance-magazin.de