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16.02.12

16.02.2012 - Dieter Manz, CEO Manz AG: „2011 erreichen wir einen Rekordumsatz“

Die Reutlinger Manz AG will auf striktem Wachstumskurs bleiben und mittelfristig die Größenordnung von 500 Millionen Euro erreichen. Im auslaufenden Geschäftsjahr peilt der Hightechmaschinenbauer eine Steigerung des bisherigen Bestwertes von 236,5 Millionen Euro (2008) an, sagte CEO Dieter Manz zu FINANCE-TV. Dabei werde der Konzern profitabel sein. Ab 2012 will Manz die EBIT-Marge deutlich verbessern und mittelfristig zu EBIT-Margen über 10 Prozent zurückkehren.

Der Free Cash Flow indes wird auch 2012 weiter negativ bleiben. Kapitalmaßnahmen schloss der Großaktionär für 2012 aus. Über Eigenkapitalquote und freie Kreditlinien bei den Hausbanken sei genug Luft vorhanden. Eine Verwässerung seines eigenen Anteils von 48 Prozent bezeichnete Manz angesichts der derzeitigen Bewertungsniveaus als „nicht zielführend“. Anders als der Kapitalmarkt glaubt Manz fest an die Zukunft der Solarindustrie – warum erfahren Sie hier bei FINANCE-TV.

 

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23.07.2012 - Centrosolar-CEO Dr. Alexander Kirsch: „Unter einer neuen Regierung wird sich die Regulierung wieder verbessern“

Der deutschen Solarbranche steht das Wasser bis zum Hals: Insolvenz folgt auf Insolvenz. Nach Q-Cells und Solon, traf es zuletzt Centrotherm, weder verwandt noch sonstwie verbunden mit dem Münchner Solaranlagenbauer Centrosolar. Die schlägt sich zwar besser als der Markt, steht aber dennoch tief in den roten Zahlen.

 

CEO Dr. Alexander Kirsch sagt im Interview mit FINANCE-TV:„Noch sinken die Marktpreise schneller als die Kosten. Deshalb ist es nicht möglich, Gewinne zu machen.“ Gerüchten über Finanzierungsengpässen tritt Kirsch entschieden entgegen. Er verweist auf die Eigenkapitalquote von 33 Prozent im Q1/2012(2011: 33 Prozent) sowie auf Cash und freie Kreditlinien in Höhe von insgesamt 35 Millionen Euro (Q1/12). „Anders als Konkurrenten müssen wir keine Maßnahmen ergreifen, um unsere Liquidität zu verbessern“, sagt Kirsch. Gleichwohl kann das Unternehmen den 2016 fälligen Bond nur aus Schulden bedienen. Die 3,5-Millionen-Kuponzahlung im Februar gepaart mit Steuerzahlungen führte zu einem entsprechenden Schuldenanstieg. Zurückzahlen könnte Centrosolar, das auf ein Unternehmensrating verzichtet, den Bond derzeit also nicht. URA ratet die Emission mit 5,5. Kirsch macht den Anlegern aber Mut: „Es wäre höchst ungewöhnlich, dass eine Branche vier Jahre lang in der Krise bleibt.“

 

Ob Centrosolar an den beiden Sparten Komponenten- und Anlagenbau festhält, und wie die Münchner vom Ausleseprozess der Branche profitieren wollen, erfahren Sie im Interview bei FINANCE-TV.