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„Wirtschaftsprüfer müssen konsequenter arbeiten“

DPR

Seit genau einem Jahr ist der DPR-Chef Edgar Ernst nun im Amt. Eines der Steckenpferde des vormaligen Deutsche-Post CFOs sind Gespräche mit den Wirtschaftsprüfern, in denen die Fehler des letzten Jahres diskutiert werden. Diese sieht er als präventive Maßnahme zur Reduktion der Fehlerquote. Im FINANCE-Interview zieht Ernst eine Bilanz dieser Gespräche und wünscht sich eine konsequentere Arbeit der Prüfer insbesondere in den Bereichen Prognoseberichterstattung und Risikodarstellung.

Dabei könnten sich die Prüfer auch nicht einfach darauf zurückziehen, dass die IFRSs so schwierig zu prüfen seien: Viele der von der DPR festgestellten Fehler hätten mit einer zu hohen Komplexität nichts zu tun. Gleichwohl würden die IFRSs an einigen Stellen wie beispielsweise dem Goodwill eine Scheingenauigkeit vortäuschen.

Exklusiv: Edgar Ernst, Chef der Bilanzpolizei DPR und ehemals CFO der Deutschen Post, hat dieses Jahr Gespräche mit den Wirtschafts- prüfungsgesellschaften initiieret. Das Ergebnis: Insbesondere bei der Prognoseberichterstattung und der Risikodarstellung müssen Wirtschaftsprüfer konsequenter arbeiten. Mit der Komplexität der IFRS seien viele der Fehler nicht zu erklären, so Ernst im exklusiven FINANCE-Interview.