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Controlling im Corona-Modus

Das Coronavirus verändert Prozesse im Controlling.
NicoElNino

Für den Automobilzulieferer Bosch war ein funktionierendes Controlling essentiell in der Krise. „Unser Controlling hat für die Unterstützung der Unternehmenssteuerung in der aktuellen Corona-Pandemie nochmals an Bedeutung gewonnen“, berichtet Thorsten Lücke, verantwortlich für das Konzerncontrolling bei Bosch.

Wie auch bei anderen Unternehmen stand dabei das Thema Liquidität ganz oben, auch im Controlling. „In der Coronakrise hat sich das Controlling vor allem auf die Steuerung des Cashflows konzentriert, um die Liquidität des Unternehmens zu sichern und damit auch zur finanziellen Unabhängigkeit der Bosch-Gruppe beizutragen“, sagt Lücke. Mit dieser Hilfe gelang es Bosch um CFO Stefan Asenkerschbaumer im Juni, die Liquidität – die Ende 2019 bei 19 Milliarden Euro lag – mit einem Jumbo-Schuldschein in Höhe von 2 Milliarden Euro aufzustocken.

Doch nicht in allen Controlling-Abteilungen läuft es so rund. Denn in so einer ungewissen Zeit Planungen aufzustellen stellt das Controlling vor eine besondere Herausforderung. Diese Ungewissheit verändert nicht nur den Planungsprozess, auch andere altbewährte Aufgaben müssen "erneuert" werden.

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