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Ausgezeichnete Inhouse-Bank

Peter Schädelbauer hat allen Grund zur Freude. Der Vorstand der Lindner Finanz GmbH hat die Auszeichnung „Highly Recommended“ („sehr empfehlenswert“) in der Kategorie “Best Process Re-engineering Solution” bei dem diesjährigen Adam Smith Award erhalten. Die Preisverleihung wurde vom Magazin „Treasury Today“ durchgeführt und fand vergangene Woche in London statt. Über 229 Unternehmen aus 24 Ländern bewarben sich für die Auszeichnung. Unter den Gewinnern waren die Großkonzerne Pfizer, Rolls Royce und Toyota Financial Service.

Unter all den großen, bekannten Gewinnern gehört Lindner Finanz als finanzielles Herz eines mittelständischen Bauunternehmens zu den kleineren Namen. Das Unternehmen hatte sich mit der Gründung seiner Inhouse Bank beworben. „Wir haben bewiesen, dass es innerhalb kürzester Zeit möglich ist, sowohl eine gut funktionierende Treasuryabteilung als auch eine Inhouse Bank als eigenes, unabhängiges Unternehmen zu gründen“, sagte Peter Schädelbauer. „Es war ein höchst anspruchsvolles Projekt mit kleinem Budget.“ Als unabhängige, firmeneigene Bank bietet die Lindner Finanz bereits seit Ende 2009 Finanzdienstleistungen, exklusiv für die Muttergesellschaft, Tochtergesellschaften und Schwesterfirmen innerhalb der Lindner Gruppe an. „Bewertung und Kreditwürdigkeitsprüfung unserer Kunden sind sehr wichtig“, sagt Schädelbauer. Die Bank qualifiziert sich für eine Zertifizierung nach DIN ISO 9001 und wird diese spätestens im Jahr 2013 erhalten.

Software wichtig für Implementierung
Da das Lindner Finanz Team relativ klein ist, war die Softwarelösung für die In-House-Bank äußerst wichtig. Dabei nutzt die Gruppe Software von Bellin, einem deutschen Anbieter aus Ettenheim, für fast alle Prozesses: von firmeninternem Handel bis Netting. „Wir sind ein Power-User dieses Systems“, ergänzt Schädelbauer. Im Jahr 2008 startete Lindner Finanz die Nutzung von Bellin’s internetbasiertem Treasury-System TRDB 4.3 und wechselte 2010 zum Nachfolger tm5. „Einfache Workflows und ein attraktives Preissystem überzeugte uns, die Software weiter zu behalten“, sagt Schädelbauer. Es handelt sich um eine Standardlösung mit wenigen Anpassungen für die Bedürfnisse der Lindner Finanz. Weltweit nutzen die Plattform heute mehr als 200 Mitarbeiter in den Bereichen Treasury, Accounting und Controlling bei ihrer täglichen Arbeit.
markus.dentz[at]finance-magazin.de

markus.dentz@finance-magazin.de | + posts

Markus Dentz ist Chefredakteur von FINANCE und der Fachzeitschrift DerTreasurer. Seine journalistischen Schwerpunktthemen sind Unternehmensfinanzierung, Restrukturierung und Treasury. Nach dem Studium und dem Volontariat beim F.A.Z.-Institut stieß Dentz zur FRANKFURT BUSINESS MEDIA GmbH, einer Tochter der F.A.Z.-Verlagsgruppe und Herausgeberin von DerTreasurer und FINANCE. Mehrfach wurden seine Artikel aus den Bereichen Private Equity und M&A mit Journalistenpreisen ausgezeichnet.

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