Die russische Regierung macht es deutschen Treasurern nicht ganz leicht, ihr Rubel-Cash nach Deutschland zu bekommen. Doch es gibt Möglichkeiten.

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06.06.14
Finanzabteilung

Cash Pooling: Storck holt Rubel in Euro-Zone

Russland ist kein einfaches Pflaster für Cash Manager, aufwendige Reportingpflichten erschweren grenzüberschreitendes Cash Pooling. Gerade vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise wird es für viele Treasurer aber wichtiger ihr russisches Cash in die Euro-Zone zu bekommen. Der Süßwarenhersteller Storck hat mit der Raiffeisen Bank International jetzt eine automatisierte Lösung gefunden.

Durchbruch für Storck in Russland: Der Süßwarenhersteller aus dem ostwestfälischen Halle betreibt seit einigen Wochen einen grenzüberschreitenden Rubel-Cash-Pool in Moskau und in Wien. Die Konten der russischen Tochtergesellschaft werden jetzt täglich voll automatisiert abgeräumt beziehungsweise gefüllt („Zero Balancing“), das Cash landet auf oder kommt von einem Masteraccount bei der Raiffeisen Bank International (RBI) in Wien.

Warum Storck der Zugriff auf das russische Cash wichtig ist, welche Rolle die Ukraine-Krise spielt und wie das grenzüberschreitende Rubel-Cash-Pooling im Detail funktioniert, erklären Werner Brinkkötter, Head of Accounting, und Klaus Hukriede, Group Treasurer, von Storck im Gespräch mit der FINANCE-Schwesterpublikation DerTreasurer.

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