Das Geschäft mit den Brillen hat Fielmann ein ordentliches Anlagevermögen beschert. CFO Georg Alexander Zeiss prüft deshalb die Anlagestrategie des Unternehmens umso genauer.

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17.09.15
Finanzabteilung

CFO Georg Alexander Zeiss über die Anlagestrategie von Fielmann

Über Geld spricht man nicht. Zumindest beim Thema Geldanlage lassen sich Unternehmen nicht gerne in die Karten schauen. CFO Georg Alexander Zeiss gewährte dennoch einen Einblick in die Strategie der Optikerkette.

Die Kriegskasse der Optikerkette Fielmann ist gut gefüllt. Auf rund 405 Millionen Euro beläuft sich das Finanzvermögen des Mittelständlers Ende Juni. „Der überwiegende Teil unserer Anlagen befindet sich in Anleihen mit kurz- oder mittelfristiger Laufzeit“,  erzählt der Finanzchef Georg Alexander Zeiss gegenüber der FINANCE-Schwesterpublikation DerTreasurer.

Mindestens 70 Prozent des Vermögens muss in dieser Anlageklasse investiert werden, das sehen die Anlagerichtlinien des MDax-Unternehmens so vor. Im aktuellen Marktumfeld liege der Anteil mit rund 80 Prozent jedoch deutlich darüber.

Fielmann-CFO Georg Alexander Zeiss setzt auf Corporate-Bonds

Innerhalb dieser Anlageklasse gibt es allerdings Bewegung. In den vergangenen Monaten habe es „eine deutliche Verschiebung von Staatsanleihen hin zu Unternehmensanleihen“ gegeben, berichtet Zeiss. Negative Zinsen für Staatspapiere zahlen zu müssen, wollte das Hamburger Unternehmen unbedingt vermeiden.

Welche weiteren Veränderungen das Marktumfeld in den vergangenen Monaten im Portfolio des Optikerkonzerns bewirkt hat und worauf Georg Alexander Zeiss bei der Geldanlage vollkommen verzichten kann, lesen Sie bei DerTreasurer.

antonia.koegler[at]finance-magazin.de