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Firmen aus Deutschland verwenden Renminbi vorsichtig

Thinkstock / Getty Images

Viele Unternehmen sehen in China den Ort, um weitere Wachstumsraten generieren zu können. Für den Autobauer Volkswagen ist das Reich der Mitte inzwischen nicht nur der größte Einzelmarkt, auch die größte Wachstumsdynamik stammt von dort. Bis 2015 wollen die Joint-Venture-Gesellschaften von Volkswagen in China rund 9,8 Milliarden Euro in neue Werke und Produkte investieren. Diese Pläne haben auch Auswirkungen auf die Nutzung der chinesischen Währung bei Volkswagen. Bis spätestens 2015 soll der Renminbi zur wichtigsten Fremdwährung im Konzern werden.

Das gilt aber nicht für viele deutsche Unternehmen. Laut einer im Auftrag der Großbank HSBC durchgeführten Umfrage unter 711 international agierenden Unternehmen aus sieben Ländern nutzen lediglich 9 Prozent der befragten deutschen Unternehmen den Renminbi im grenzüberschreitenden Geschäft mit China. Damit nutzen deutsche Firmen den Renminbi seltener als beispielsweise britische Unternehmen (11 Prozent). Mehr als drei Viertel aller 128 Renminbi-Nutzer verwenden die chinesische Währung für konzerninterne Transaktionen, rund die Hälfte aber auch für Geschäfte mit Dritten, wobei Im- und Exporte (68 Prozent bzw. 55 Prozent) überwiegen.

Lesen Sie mehr über die Zurückhaltung bei der Verwendung des Renminbi auf Der Treasuer (einer Schwesterpublikation von FINANCE).

sabine.paulus[at]finance-magazin.de

Sabine Paulus ist seit 2008 Redakteurin beim Fachmagazin FINANCE und der Online-Publikation DerTreasurer. Ihre Themenschwerpunkte sind Personal, Organisation, Karriere und Finanzierung. Sie ist M.A. und hat an der Universität Konstanz unter anderem das Hauptfach Deutsche Literatur studiert.

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