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Gute Noten für deutsche Unternehmen

iStock / Thinkstock / Getty Images

Wenn es um die Durchsichtigkeit ihrer Geschäfte geht, sind deutsche und britische Unternehmen vorbildlich aufgestellt. Für die Transparenz-Rangliste hat Transparency International die weltweit größten 105 börsennotierten Unternehmen unter die Lupe genommen und bewertet, welche Informationen – zum Beispiel über im Ausland gezahlte Steuern, Parteispenden und unternehmenseigene Antikorruptionsprogramme – diese der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Mit der britisch-australischen BHP Billiton, der BG Group, der HSBC Holding s und BP finden sich gleich vier Konzerne mit Sitz im Vereinigten Königreich unter den Top Ten, Deutschlands Industrie kann sich mit BASF (Platz 7) und der Allianz (Platz 10) ebenfalls auf den vorderen Rängen positionieren. Spitzenreiter mit 8,3 von 10 möglichen Punkten auf der Transparenzskala ist allerdings die norwegische Statoil.

Dennoch spart Transparency International nicht mit Kritik an den Bestplatzierten: Der Organisation zufolge veröffentlicht beispielweise keines der sieben gerankten deutschen Unternehmen Informationen über Steuern, die ihre Auslandstöchter zahlen. Unterdurchschnittliche Ergebnisse fährt im Listing durchweg der Finanzsektor ein: So erreicht Barclays beispielweise gerade einmal 4 von 10 möglichen Punkten in der Gesamtwertung.

sarah.nitsche[at]finance-magazin.de

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