Wehrt sich gegen den Vorwurf, dass Banken auf seiner Plattform schlechter gestellt werden: CRX-Markets-CEO Frank Lutz

CRX Markets

FINANCE+ 06.08.20
Finanzierungen

„Der Deal der Deutschen Bank hat uns überrascht“

Die Deutsche Bank wirbelt mit ihrem Einstieg bei Traxpay den Markt für Working-Capital-Finanzierung durcheinander. Frank Lutz, Chef des Traxpay-Wettbewerbers CRX Markets, zeigt sich verwundert – und erklärt, wie CRX auf den Deal reagieren will.

Herr Lutz, vor knapp zwei Wochen hat sich die Deutsche Bank an Ihrem Wettbewerber Traxpay beteiligt. Dem größten deutschen Geldhaus gehören nun dem Vernehmen nach etwas weniger als 10 Prozent an dem Fintech, das wie CRX Markets Working-Capital-Finanzierungen vermittelt. Hat Sie der Deal überrascht?
Ja, das hat er. Allerdings nicht so sehr mit Blick auf Traxpay, die ja mit der NordLB zusammenarbeiten und bis vor kurzem noch mit der Commerzbank kooperiert haben. Überrascht hat mich eher, dass sich die Deutsche Bank bei einer Plattform für Supply Chain Finance engagiert.

Warum hat Sie das überrascht?
Aufgrund unserer Gespräche mit der Deutschen Bank in der Vergangenheit hatten wir das Verständnis, dass sich die Deutsche Bank eine Zusammenarbeit mit Plattformen in diesem Bereich nicht vorstellen kann. Die Bank gehört jedenfalls zu den wenigen Häusern, die bei uns noch nicht als Finanzierer tätig sind, obwohl wir sie auf Wunsch von Kunden mehrfach dazu eingeladen haben.

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