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A-Tec verhandelt mit Banken über Refinanzierung einer Anleihe

Der österreichische Mischkonzern A-Tec Industries verhandelt mit Banken über die Refinanzierung einer Anleihe. “Dabei geht es um 91 Millionen Euro, die im Herbst fällig werden”, erklärte A-Tec-Chef Mirko Kovats.

Kovats will die fünfjährige Anleihe planmäßig im November 2010 tilgen und nannte dafür drei Möglichkeiten: “Wir können einen Teil über den Cash Flow finanzieren, eine Refinanzierung über die Banken aufstellen oder eine neue Anleihe begeben”, sagte Kovats. Ziel sei es jedoch, eine Lösung mit den Banken zu finden. “2011 rechnen wir wieder mit Akquisitionen, daher wäre eine Kriegskasse sinnvoll”, sagte Kovats.

Darüber hinaus läuft eine siebenjährige 180-Millionen-Euro schwere Wandelanleihe mit Fälligkeit Mai 2014. Ein vorzeitiger Rückkauf sei hier nicht geplant, sagte Kovats. Weiters wurde eine fünfjährige Wandelschuldverschreibung mit einem Volumen von 110 Millionen Euro und Fälligkeit ebenfalls 2014 begeben (mehr: A-Tec begibt Wandelanleihe). 2009 wurden vorzeitig 90 Millionen Euro zurückgekauft, was A-Tec einen Buchgewinn in Höhe von 18 Millionen Euro brachte, da die Wandelschuldverschreibungen im Wert gefallen waren.

Die Eigenkapitalquote lag zu Jahresende 2009 bei 15 Prozent. “Spätestens in zwei Jahren wollen wir eine Eigenkapitalquote von 20 Prozent haben”, sagte Kovats. Wenn diese Latte erreicht ist, wäre theoretisch auch die Zahlung einer Dividende möglich. Die im Jahr 2005 begebene Anleihe hatte in ihrem Emissionsprospekt folgenden Passus: Schüttet die A-Tec eine Dividende aus und die Eigenkapitalquote fällt unter 20 Prozent, dann können die Anleihenzeichner die Anleihe kündigen. Dabei geht es um ein Nominale von 100 Millionen Euro.

 

Quelle: Reuters

 

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