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Allianz und MAN geben Sockelfinanzierung für Manroland-Transfergesellschaft

(akm) Die Alteigentümer des insolventen Druckmaschinenherstellers Manroland, Allianz und MAN, geben zusammen 24 Millionen Euro als Sockelfinanzierung für die Qualifizierungs- und Transfergesellschaft. Der Großteil davon kommt von der Allianz, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Bis Ende Januar sollen auf betrieblicher Ebene die Gespräche über einen Interessensausgleich und einen Sozialplan abgeschlossen sein.

Die Qualifizierungs- und Transfergesellschaft wird nach Angaben der IG Metall nötig, weil weder beim Einstieg eines Investors an einem der Standorte Augsburg, Offenbach und Plauen noch bei einer vorübergehenden Fortführung des Betriebs durch Insolvenzverwalter Werner Schneider alle Jobs erhalten werden könnten. Schneider hatte zuletzt betont, für alle Standorte ernsthafte Interessenten zu haben und bis Ende Januar einen Abschluss der Verhandlungen anzustreben. Es läuft dabei wohl auf eine Zerschlagung des Konzerns hinaus (mehr: Manroland soll bis Ende Januar verkauft sein).

 

Quellen: Reuters, FINANCE

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