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Baden-Württemberg bringt KfW für Schlecker-Hilfe ins Gespräch

(akm) Die 12.000 von der Entlassung bedrohten Mitarbeiter der Drogeriekette Schlecker sollen Hilfe von der KfW kommen. Am Freitag brachte die baden-württembergische Landesregierung die Förderbank ins Gespräch, um den Arbeitgeberanteil an den Kosten einer Transfergesellschaft für die Beschäftigten zwischenzufinanzieren. Dabei geht es um etwa 70 Millionen Euro, die der Insolvenzverwalter aufbringen muss. Sollte die KfW einspringen, müsste der Bund sie jedoch anweisen und auch die finanziellen Risiken tragen. Ob dies geschehen wird, ist daher fraglich. Für das Transfer-Kurzarbeitergeld käme dagegen die Bundesagentur für Arbeit auf.

Fest steht: Die Zeit eine Lösung zu finden, drängt. Das Insolvenzgeld für die einschließlich Tochter-Unternehmen etwa 33.000 Beschäftigten von Schlecker wird nur bis Ende März gezahlt.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

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