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Baden-Württemberg lehnt EnBW-Kapitalerhöhung ab

(sap) EnBW-Chef Hans-Peter Villis stößt mit seinen Überlegungen zu einer Kapitalerhöhung auf Widerstand beim Großaktionär Baden-Württemberg. „Wir haben durch den Einstieg des Landes unter der Vorgängerregierung bei der EnBW über 5 Milliarden Euro im Feuer. Sie können sich vorstellen, dass meine Begeisterung nicht groß ist, noch mehr ins Risiko zu gehen“, sagte Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid (SPD) dem Handelsblatt (Montagausgabe). Er sehe zum jetzigen Zeitpunkt keinen Grund für eine Kapitalerhöhung. EnBW sorgt sich nach dem Automausstieg um seine Kapitalausstattung und denkt laut über eine Kapitalmaßnahme nach. Lesen Sie hierzu auch: EnBW will mehr sparen und denkt über Kapitalmaßnahme nach.

Das Land Baden-Württemberg ist mit rund 46,5 Prozent an dem Energiekonzern beteiligt. Der kommunalen Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) hält weitere rund 46,5 Prozent an dem Konzern. Das Land hatte Ende vergangenen Jahres ein EnBW-Aktienpaket von dem französischen Stromkonzern EdF übernommen. Mehr hierzu unter: Baden-Württemberg kauft EnBW-Anteile.

 

Quellen: Reuters, Handelsblatt, FINANCE